Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sondernähmaschinen: Einfache Masche mit neuer High-Tech

09.08.2007
Das französische Unternehmen Erbé präsentiert auf der vom 13. bis 20. September stattfindenden ITMA seine innovative Kettelmaschine

Die mit einer Kamera und einem Rechner ausgestattete Maschine arbeitet nach einem patentierten, weltweit einzigartigen Verfahren: Mit Hilfe eines in den Stoff eingearbeiteten weißen Aufhellerfadens, der in UV-Licht sichtbar wird, erkennt die Maschine die zu verbindenden Maschen und umgeht somit eine aufwändige Stichvorbereitung. Bei einer Nullfehler-Qualität steigert sie die Produktivität um 50 Prozent.

Ein mit der Kamera verbundener Rechner berechnet in Echtzeit die Verschiebung von Stoff und Nadel. Die Maschine arbeitet mit drei bis sechzehn und mehr Teilungen und kann mit wenigen Tastendrucken von einer Fadenstärke auf eine andere umgestellt werden. Mit dieser Technologie entfallen maschinelle Änderungen, die bei herkömmlichen Maschinen für jede Maschendicke vorgenommen werden müssen.

Die automatische Kettelmaschine erbringt im Vergleich mit dem früheren System Produktivitätsgewinne von 50 Prozent und garantiert gleichzeitig ein Qualitätsniveau, das alle Kontrollmaßnahmen überflüssig macht. Die Maschine lässt sich leicht bedienen und erfordert kein speziell ausgebildetes Personal. An manuellen Tätigkeiten ist es lediglich erforderlich, den zu bearbeitenden Stoff in die Maschine einzulegen und nach der Bearbeitung zu entfernen. Die Maschine lässt sich an das Internet anschließen und auf diesem Weg mit einem Tele-Service verbinden.

Die Genauigkeit, mit der die automatische Kettelmaschine arbeitet, ist insbesondere im Bereich technischer Textilien oder beim Bündeln von Lichtwellenleitern erforderlich. Erbé wurden als Kleinunternehmen mit 15 Mitarbeitern bei der Entwicklung der Maschine diverse Fördermaßnahmen gewährt. Über die für die Unterstützung innovativer Unternehmen zuständige OSEO-Agentur erhielt das Unternehmen europäische Subventionen.

Interessierte Messebesucher sind auf dem Stand von Erbé auf der ITMA, München, in Halle A2, Stand 141 herzlich willkommen.

Kontakt:
ERBE
K. Dreesen
20, rue Étienne Dolet
F - 42300 Roanne
Email: erbe42@wanadoo.fr

Pressekontakt:
FIZIT - Französisches Informationszentrum für Industrie und Technik
- Das deutsche Pressebüro von UBIFRANCE -
Nathalie Daube, Pressereferentin
c/o Französische Botschaft
Königsallee 53-55
40212 Düsseldorf
Tel.: +49 211 30041-360
Fax: +49 211 30041-116
E-Mail: n.daube@fizit.de

Nathalie Daube | FIZIT
Weitere Informationen:
http://www.erbe.fr
http://www.fizit.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Neu entwickelter Therapiesitz hilft beeinträchtigten Menschen
18.05.2017 | Jade Hochschule - Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

nachricht Schnell schweben: Studierende konstruieren Transportkapsel
04.04.2017 | Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Scharfe Röntgenblitze aus dem Atomkern

17.08.2017 | Physik Astronomie

Fake News finden und bekämpfen

17.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Effizienz steigern, Kosten senken!

17.08.2017 | Messenachrichten