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"Trackman" macht Museumsbesuch zum Multimedia-Erlebnis

26.03.2007
RFID-Technologie auch zur Diebstahlssicherung geeignet

Die Softwarefirma Administration's Center hat mit dem "Trackman" ein portables Multimediagerät für den Gebrauch als Museumsführer vorgestellt. Sobald der damit ausgrüstete Besucher in die Nähe eines Bildes oder eines anderen Kunstgegenstandes kommt, schaltet sich der einem Mp3-Player ähnelnde "Trackman" automatisch ein. Zur Verfügung stehen sowohl reine Text- als auch Audio- und Videodateien. Gleichzeitig werden über einen Flash-Speicher die dazugehörigen Codenummern registriert. Sie können am Ende des Rundgangs abgerufen und über den digitalen Museumskatalog illustriert werden. Auf Wunsch wird außerdem eine CD erstellt, mit deren Hilfe der Museumsbesuch in der gleichen Zeitabfolge zu Hause wiederholt werden kann.

"Der besondere Vorteil des Trackman liegt in der Tatsache, dass Kunstwerke über Audio und Video erläutert werden, ohne dabei die Hände einsetzen zu müssen. Dabei können die entsprechenden Files auch mit anderen Personen geteilt werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Führungen kann die Reihenfolge und Zeiteinteilung beliebig bestimmt werden", so Massimo Berni, Hauptgeschäftsführer der Administration's Center. Besonders geeignet ist das System für ältere Menschen, die keine Computer-Erfahrung haben oder über keine besonderen technischen Kenntnisse verfügen.

Die Funktionsweise des drahtlosen Info-Systems beruht auf an den Kunstgegenständen angebrachten RFID-Modulen, die mit aufladbaren Akkus ausgrüstet sind und in regelmäßigen Abständen elektromagnetische Impulse senden. Die Signale werden auf dem mit Antenne und Kopfhörer versehenen Player empfangen, der die jeweiligen Codes identifziert. Abgespielt werden die in mehreren Sprachen verfügbaren Files, sobald sich der Besucher in drei bis sechs Metern Entfernung aufhält. Das Farbdisplay hat eine Auflösung von 320 x 240 Pixel, die bei Bedarf auch eine Vergrößerung von Bilddetails erlaubt.

Die Adminstration's Center ist im Jahre 1980 in Florenz gegründet worden. Seither ist sie auf die Erstellung von Software für gewerbliche Anwendungen spezialisiert. Der Trackman ist für Italien und in vielen anderen Ländern patentiert. "Die Anschaffungs- und Betriebskosten sind relativ niedrig, vor allem wenn man bedenkt, dass das System über den Museums-Server und eine Alarmanlage auch zur Diebstahlssicherung genutzt werden kann", bestätigt sein Erfinder Massimo Berni.

Harald Jung | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.ac-software.it

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