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AySystem: mobiler Alarm mit Bedienung per Web

16.02.2007
Siemens bringt ein kleines Gerät auf den Markt, das unter anderem als mobile Alarmanlage, als Fitnesstrainer oder zur Unterstützung pflegebedürftiger Personen dient.

Das modular aufgebaute AySystem besitzt dazu mehrere Sensoren und ist um Funktionen wie Kamera oder GPS-Ortung erweiterbar. Um das Display sind nur vier Knöpfe angeordnet für eine nutzerfreundliche und selbst erklärende Bedienung. Die Nutzer können AySystem über einen eigenen Internetzugang komplett aus der Ferne steuern: Im Portal AyPilot.com nehmen sie einfach und schnell alle Einstellungen vor. Das System wurde jetzt auf dem 3GSM-Kongress in Barcelona vorgestellt.

Das weltweit einsetzbare Basisgerät hat Sensoren für Geräusche, Temperatur und Bewegung. Bereits in dieser Konfiguration sind zahlreiche Anwendungen möglich. Bei der Alarm-Funktion etwa im Auto, im Ferienhaus und im Hotelzimmer sowie als Babyfon stellen die Anwender individuelle Schwellenwerte ein, etwa eine bestimmte Temperatur oder einen Geräuschpegel. Werden diese über- oder unterschritten, sendet das Gerät über das Mobilfunknetz eine SMS oder baut eine Gesprächsverbindung auf.

Bei der Überwachung pflegebedürftiger Personen hilft der Bewegungssensor. AySystem benachrichtigt Betreuer, wenn eine ältere Person gestürzt oder bewegungslos ist. Umgekehrt können Pflegebedürftige das Display als Notrufknopf einstellen und so rasch Hilfe holen. Das Gerät wählt dann eine oder mehrere einprogrammierte Rufnummern. In anderen Notfällen funktioniert d er eingebaute Lautsprecher auch als Alarmsirene.

Da AySystem ans Internet angebunden ist, kann es zusammen mit einem GPS-Modul als Aufzeichnungsgerät für Bewegungen dienen. Beispielsweise können Jogging- oder Mountainbikestrecken direkt ins Netz übertragen werden. Auch die Flotte eines Pizzaservices oder eines Taxibetriebes wäre online für die Kunden einsehbar.

Im Gegensatz zu ähnlichen mobilen Alarmanlagen beruht das System auf einer Plattform des für alle Programmierer offenen Java-Standards. Dadurch kann es schnell und ohne großen Aufwand für die Bedürfnisse verschiedener Kunden maßgeschneidert werden. Über die eingebauten Schnittstellen können Nutzer bis zu vier zusätzliche Geräte anschließen. Der Akku hält so lange wie bei einem Mobiltelefon im Stand-by-Betrieb. Mit Hilfe von Solarzellen könnte das Gerät auch völlig unabhängig vom Stromnetz betrieben werden. Angeboten werden soll das System mit Mobilfunkbetreiber-Vertrag oder über Prepaid-Karte. (IN 2007.02.3)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

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