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Bequemer bügeln mit Automatik-Funktion

16.01.2007
Siemens hat ein Bügeleisen entwickelt, das verschiedene Stoffe mit einer einzigen Temperatureinstellung glättet. Hinter der weltweit ersten Automatik-Funktion steckt eine sensorgesteuerte elektronische Regelung, die die Temperatur sehr exakt einstellt.

Bisherige Bügeleisen schädigen empfindliche Stoffe vor allem dadurch, dass sich die Bügelsohle über die vorgewählte Temperatur hinaus aufheizt. So schwankt bei der höchsten Temperatur­stufe, die laut Norm 200 Grad Celsius beträgt, die Temperatur aufgrund der mechanischen Regelung um bis zu 40 Grad.


Das slider S5 automatic-Dampfbügeleisen hält dagegen die Temperatur in einem Toleranzbereich von plus/minus fünf Grad. Daher ist es möglich, eine Automatikeinstellung zu wählen, die für alle bügelbaren Gewebearten geeignet ist. Die Temperatur wird hier auf einem optimalen Wert gehalten. Natürlich kann der Nutzer auch zwischen den bekannten drei Stufen manuell wählen. Hier hält die Sensorik die Temperatur ebenfalls nahezu konstant. Das ist gerade beim Dampfbügeln vorteilhaft, da durch den Dampfaustritt die Sohle beständig abgekühlt wird.

Bis zu 40 Gramm Dauerdampf pro Minute bringt genügend Power auch zum Bügeln stark geknitterter Stoffe. Bei der Verteilung des Dampfes hilft die neuartige Sohle, die in drei Zonen aufgeteilt ist. Aufgrund der Dampfkanäle und der Form der Sohle gleitet das Bügeleisen besonders gut. Für besonders hartnäckige Fälle gibt es den Dampfstoß mit 100 Gramm pro Minute. Wenn das Gerät auf der Seite liegt oder auf der Sohle steht, schaltet es nach 30 Sekunden automatisch ab. Steht es auf dem Heck, dauert es acht Minuten bis zum Abschalten. Ein wenig Bewegung genügt, und das Eisen heizt wieder auf.

Das Bügeleisen hat ein großes Display, auf dem gewählte und die aktuelle Temperatur zu sehen ist. Zusätzliche Signale vereinfachen die Bedienung: Wenn eine Kalkreinigung ansteht, leuchtet eine Anzeige auf. Außerdem ertönt eine akustische Info, wenn sich das Gerät automatisch abschaltet. Bedienerfreundlich ist zudem die Befüllung. Sie erfolgt durch eine besonders große Öffnung am Heck des Geräts. (IN 2007.01.5)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

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