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Über die Träume von Deadalus hinaus

27.10.2006
Die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet der manövrierbaren Fallschirm-ähnlichen, textilen Fluggeräte machen den Weg frei für kommerzielle Anwendungen mit großem sozioökonomischem Potenzial. Die Partner von FASTWing nutzten neueste Ansätze und entwickelten erfolgreich qualitativ hochwertige Gleitsegel, die bei ihrer Markteinführung für Furore sorgen werden.

Manövrierbare, Fallschirm-ähnliche textile Fluggeräte wie Gleitschirme und Gleitsegel, wurden ursprünglich für die Bedürfnisse des Freizeit- und Sportmarktes entwickelt. Der zunehmende Bedarf an hoher Kontrollierbarkeit und besseren Gleitgeschwindigkeiten war die treibende Kraft zur erheblichen Verbesserung ihrer Qualität. Durch diesen Vorgang wurden die Einsatzmöglichkeiten von Gleitsegeln in schwierigeren kommerziellen Anwendungen deutlich.

Aus diesem Grunde war das Ziel von FASTWing die Entwicklung eines Hochleistungsgleitsegels, das man bei der humanitären Hilfe und militärischen Lieferungen nutzen kann. Diese könnten als Rettungs- bzw. Bergungssysteme, z.B. als Rettungssystem für Flugzeuge und Raumfahrzeuge oder als Bergungssystem für Raumfahrzeuge in Krisengebieten eingesetzt werden.

Die Partner von FASTWing bemühten sich insbesondere darum, fortschrittliche Werkzeuge für die Entwicklung und Simulationen einzusetzen, um Merkmale von hoher Qualität für eine große Genauigkeit und weichere Landungen sowie für ein verlässliches Öffnen des Fallschirmsystems zu erreichen. Aus diesem Grund konzentrierten sie sich auf die Entwicklung neuer Technologien, die die gewünschten Merkmale mit dem Transport schwerer Lasten (von 50kg bis 10 Tonnen) koppeln würden.

In diesem Zusammenhang wurde ein Staudruckgleitsegel für Schwerlasttransporte von einem der Partner des Netzwerkes hergestellt. Die neue Konstruktion wurde mit einer optimierten Tragfläche und Tragflügeln ausgestattet, und zeigte eine hohe Gleitgeschwindigkeit und gute Eigenschaften in Bezug auf die Manövrierbarkeit. Maßstabsgerechte Modelle, die ein Richtsystem benutzten, wurden für Sprung- und Windkanalversuche sowie die Erprobung neuer Konstruktionen genutzt. Verschiedene Ladungen zwischen 1.000kg und 3.500kg wurden für die Bewertung des Transportvorgangs getestet.

Die Möglichkeit der Testläufe im Windkanal, mit denen man genaue Informationen bezüglich der Aerodynamik erhalten kann, sind überaus bedeutend, da dies den Simulationsbemühungen sehr dienlich ist. Zusätzlich bedingt die Vorhersage der Verhaltensweisen der Neuentwicklung unter verschiedenen Bedingungen ein einzigartiges Werkzeug und hohe Flexibilität für die Optimierung der Konstruktion.

Somit sind die Perspektiven überaus zufriedenstellend, diese Entwicklung kommerziell zu nutzen und erweiterte Anwendungen zu entwickeln, die die Bedingungen für Schwerlasttransporte unter erschwerten Bedingungen erleichtern könnten.

Simon Benolol | ctm
Weitere Informationen:
http://www.cimsa.com

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