Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Emissionsspektralanalyse mit ICP-OES

20.04.2005


Horiba Jobin Yvon hat ein neues ICP-Emmissionsspektrometer mit Halbleiterdetektor auf den Markt gebracht: das ACTIVA

Die Neuentwicklung des französischen Unternehmens ermöglicht die simultane Analyse von Emissionslinien sowie der zur Untergrundkorrektur benötigten Untergrundpunkte in Form einer so genannten WAV (Wavelength Analytical View). Das ICP- Spektrometer zeichnet sich dabei aus durch Flexibilität, hohe spektrale Auflösung und kurze Analysezeiten.

Die Vielzahl der angebotenen Analysemöglichkeiten verdeutlicht das breite Einsatzspektrum des Systems: Auswahlmöglichkeiten für alle Wellenlängen zwischen 134 und 780 Nanometern, Bestimmung der geeigneten WAVs, Selektion der gewünschten Analyseparameter und eine individuell justierbare Analysegeschwindigkeit und Auflösung. Das ICP-OES Spektrometer Activa verfügt über einen CCD-Detektor (charge-coupled device) mit 2048 x 512 Pixeln. Durch die Back IIluminated Technologie des Detektors sowie ein extrem niedriges Rauschen eignet sich dieser Detektor für anspruchsvollste spektroskopische Anwendungen.

Dem Spektrometer liegt das Konzept der sogenannten WAVs zu Grunde, die typischerweise eine Breite von 8 nm besitzen. Die zwei eingesetzten aberrationsfreien holographischen Jobin Yvon-Gitter decken dabei den analytisch relevanten Spektalbereich von 120 bis 800 Nanometern ab.

Das auf dem Detektor optimierte Lichteintrittssystem des Spektrometers verfügt über einen achromatischen Bildgeber, der mithilfe des Halbleiterdetektors den bestgeeigneten Analysebereich innerhalb des Plasmas ermittelt. Die so als optimal ermittelte Zone des Plasmas wird vertikal auf den 512 Pixeln des Detektors abgebildet, was zu einer optimalen Ausnutzung der Detektorkapazität führt.

Umfassendes Zubehör für Analysen

Das Activa bietet wie alle ICP-Spektrometer von Jobin Yvon eine komplett demontierbare Torch zum kostengünstigen Austausch von Verschleißteilen. Das in der Torch eingesetzte Injektrohr besitzt einen Innendurchmesser von 3 mm und gewährleistet damit eine höchst effiziente Probeneinführung. Darüber hinaus verfügt die Torch über ein sogenanntes Sheathgassystem, mit dem das nasse Aerosol ummantelt wird. Dieses System vermeidet Kontaminationen im Injektrohr, führt zu einer Verbesserung der Leistungsstabilität insbesondere bei stark salzhaltigen Lösungen und reduziert die matrixbedingten Interferenzen.

Ein umfassendes Zubehörprogramm aus Probenzuführsystemen wie pneumatischen Zerstäubern, Zerstäuberkammern und Ultraschallzerstäubern für wässrige und organische Lösungen steht für die Analyse von Proben aller Art bereit. Dank der neuen Autosamplers AS 500 (Anschluss per USB-Kabel) können Analysen ohne jegliche manuelle Überwachung automatisch durchgeführt werden.

Sascha Nicolai | FIZIT - Pressebüro
Weitere Informationen:
http://www.fizit.de
http://www.jobinyvon.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Trotz Lähmung selbstbestimmt gehen
21.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Wissenschaftler entwickeln Rollstuhl, der Treppen steigen kann
30.11.2016 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie