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Mit BRS-Fallschirmen wurde 2004 eine Rekordzahl an 18 Leben gerettet

20.01.2005


Globale Reichweite des BRS-Sicherheitssystems steigert Zahl der insgesamt geretteten Leben und hebt für 2005 die internationalen Erwartungen an die erweiterte Produktserie

Die Ballistic Recovery Systems, Inc. (OTC Bulletin Board: BRSI) erzielte 2004 mit 18 Leben, die mit Hilfe eines BRS-Notrettungssystems gerettet wurden, einen unternehmensinternen Rekord. Diese eindrucksvolle Ziffer allein vermittelt jedoch noch nicht die dramatischen Auswirkungen, die dieses im Umfeld der Luftfahrtsicherheit tätige Unternehmen in aller Welt bewirkt. "Unsere BRS-Systeme haben nicht nur Leben gerettet, sondern unser Produkt macht auch global innerhalb unserer Branche rapide einen Unterschied. Wir könnten mit den Resultaten nicht zufriedener sein", so BRS-Präsident und Chief Operating Officer Larry E. Williams.

In den USA, in Kanada, Südamerika und Europa waren Lebensrettungen auf den Einsatz von BRS-Rettungssystemen zurückzuführen. Von Santiago bis Stockton, von Marokko bis Kalifornien, von Chile bis Süddeutschland und bis hin zu den bergigen Gebieten Albertas umfassten Installationen eine Vielfalt an Flugzeugen - kleine Ultraleichtflugzeuge, neue leichte Sportflugzeuge mit hoch angesetzten Tragflächen, schnelle experimentelle Bausatzflugzeuge und drei Serienflugzeuge für den allgemeinen Flugverkehr. Insgesamt wurden mit dem System bereits 177 Leben gerettet. "Die Tatsachen, dass wir dieses Jahr fast ebenso viele Fluggäste (8) wie Piloten (10) retten konnten und die Gesamtzahl um sechs höher liegt als der vorherige BRS-Rekord von 12 Leben, der 2001 aufgestellt wurde, sprechen für das in die Leistungsfähigkeit des Systems gesetzte Vertrauen und für die 25-jährige Erfahrung mit dem Produkt auf dem Markt", kommentierte John Gilmore, Vizepräsident bei BRS Sales.



Der letzte Rettungseinsatz in den USA fand erst am 19. September über Nordkalifornien statt. Dort flogen William Graham und seine Frau Barbara eine Cirrus Design SR22. Graham rettete das Flugzeug mit dem eingebauten Notfallschirm und landete sicher in einem Walnusshain in der Nähe von Stockton (Kalifornien). Eine der lebendigsten Erinnerungen des Piloten und seines Passagiers war folgende: "Wir wurden aufgrund des schlechten Wetters und des Regens nass, daher kletterte ich wieder ins Flugzeug, sobald wir aufgesetzt hatten, und schloss die Tür." Graham, ein qualifizierter Ausbilder für Flugsicherheit, erinnert sich weiter: "Meine Frau Barbara sagte nachher, welche Erleichterung es gewesen war, die gelben Gurte zu sehen, die sich über uns in die Wolken streckten, nachdem wir den Fallschirm ausgelöst hatten. Wir mussten das System auslösen, und es funktionierte perfekt - BRS hat uns das Leben gerettet!"

BRS (Ballistic Recovery Systems) ist ein in South St. Paul, Minnesota, niedergelassenes Unternehmen, das Notfallschirmsysteme für ganze Flugzeuge konzipiert, herstellt und vertreibt. Diese Systeme kommen in der allgemeinen Luftfahrt und bei Sportflugzeugen zum Einsatz. BRS hat seit Anfang der 80er Jahre Flugzeugeigentümern in aller Welt über 19.000 Fallschirmsysteme geliefert, darunter mehr als 1500 Systeme für zertifizierte Flugzeuge wie die der Cirrus Design Corporation, die in Duluth, Minnesota, hergestellt werden.

Im vergangenen Juli wurde das Unternehmen für Fallschirmsysteme zertifiziert, die in Flugzeugen der Serie Cessna 182 installiert werden sollen. BRS wurde von Deloitte in Minnesota weiter als eines der 50 Unternehmen in der Kategorie Technology Fast eingestuft.

Robb Leer | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.BRSparachutes.com

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