Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens stellt Einstiegsmodell für Zweizeilen-Computertomographie vor

24.11.2004


Klasse Leistung mit zwei Zeilen. Das Somatom Spirit ist das neueste Mitglied der Computertomographie (CT)-Familie von Siemens.


Somatom Spirit macht die Mehrschicht-CT auch für kleine Einrichtungen erschwinglich

Das Somatom Spirit ist das neueste Mitglied der Computertomographie (CT)- Familie von Siemens. Das wirtschaftliche Zweizeilensystem eignet sich hervorragend als Einstiegsmodell für die tägliche klinische Routine, beispielsweise in teleradiologischen Einrichtungen sowie urologischen, zahnchirurgischen, orthopädischen oder HNO-Praxen. Das Somatom Spirit wird auf der Medica in Düsseldorf vorgestellt.

Das Somatom Spirit erfasst zwei Zeilen pro Rotation, und dies zum Preis herkömmlicher Einzeilensysteme. Dadurch bietet das System einerseits Einrichtungen ohne CT einen erschwinglichen und einfachen Einstieg in diese Technologie. Zum anderen eignet es sich ideal, um veraltete Scanner zu ersetzen oder zusätzliche Kapazitäten zu schaffen: Je nach Art der Untersuchungen können an einem normalen Acht-Stunden-Arbeitstag bis zu 50 Patienten mit dem Gerät untersucht werden. Das Somatom Spirit bietet eine räumliche Auflösung von einem Millimeter und eine Gantryrotation von nur einer Sekunde. Noch bessere Resultate lassen sich mit der optionalen Gantryrotation von 0,8 Sekunden erzielen. Die für die Untersuchung nötige Röntgendosis wird durch die optimierte Systemgeometrie des Somatom Spirit, das hoch effiziente UFC-(UltraFastCeramic-)Detektormaterial sowie die Dosisreduktionssoftware Care Dose und Care Bolus von Siemens so gering wie möglich gehalten. Dank dieser Merkmale erreicht das Somatom Spirit eine geringstmögliche Strahlenbelastung bei ausgezeichneter Bildqualität.



Mit einer Gantryöffnung von 70 cm und einer Traglast der Patientenliege von 200 kg eignet sich das Somatom Spirit zur Untersuchung des gesamten Patientenspektrums. Die weite Gantryöffnung und geringe Gantrytiefe erleichtern Patientenlagerung und - zugang. Das ästhetische Gerätedesign hilft, bei Patienten eventuelle Ängste vor einer CT-Untersuchung abzubauen.

Mit nur 17 m2 Standfläche sind die Raumanforderungen des Gerätes äußerst gering. Eine zügige Montage und regelmäßige Wartung tragen zu den niedrigen Unterhaltskosten des Systems bei. Die CT-spezifischen Elemente von syngo, der intuitiven und modalitätenübergreifenden Benutzeroberfläche von Siemens, wurden für den Benutzerkomfort speziell für das Somatom Spirit vereinfacht. Syngo kann ohne großen Schulungsaufwand erlernt und in der klinischen Routine angewandt werden. Der Benutzer wird durch die Untersuchung „geführt“, der Arbeitsablauf ist an vielen Stellen automatisiert. Das Somatom Spirit bietet zudem ein umfangreiches Spektrum routinemäßiger CT-Anwendungen wie Volumenmessung, Echtzeit-MPR (Multi-Planar Reformatting) oder syngo 3D SSD (Surface Shaded Display) zur räumlichen Oberflächenrekonstruktion.

„Mit der Einführung der Mehrschicht-CT im Jahr 1998 wurde eine Lawine von Innovationen ins Rollen gebracht, die zu immer besseren klinischen Resultaten führt“, sagte Dr. Bernd Ohnesorge, Vice President Marketing und Sales für das Geschäftsgebiet CT von Siemens Medical Solutions. „Wir möchten, dass von diesen Vorteilen ausnahmslos alle Patienten und Ärzte profitieren. Mit dem Somatom Spirit wird die Mehrschicht-CT für jede Einrichtung erschwinglich, unabhängig vom Budget. Durch die Erweiterung ihrer Leistungen um das Anwendungsspektrum der Computertomographie können Arztpraxen und medizinische Einrichtungen die Qualität der Patientenversorgung verbessern und ihren Patientendurchsatz steigern."

In das Somatom Spirit sind über 30 Jahre CT-Erfahrung und -Kompetenz von Siemens eingeflossen. Neue Innovationen wurden mit bewährten Funktionen, Technologien und Komponenten anderer Somatom-Produkte vereint.

Die ersten klinischen Installationen sind noch im November 2004, die Markteinführung ist für das Frühjahr 2005 geplant.

Holger Reim | Siemens Medical Solutions
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Neu entwickelter Therapiesitz hilft beeinträchtigten Menschen
18.05.2017 | Jade Hochschule - Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

nachricht Schnell schweben: Studierende konstruieren Transportkapsel
04.04.2017 | Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie