Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Kugel, die alles kann

06.04.2004


Ein umweltfreundlicher Glaswerkstoff, der es in sich hat


Bildquelle: www.poraver.de



Leicht, druckfest, frostbeständig – das ist der umweltfreundliche Glaswerkstoff der weltweit Furore macht. Mit herausragenden technischen Eigenschaften. Modern, zukunftsorientiert mit unglaublich vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten als Wandbausystem, als Baustein, als Fassade, als Akkustikplatte, ja sogar bis zur Küchenarbeitsplatte oder topaktuellen Strukturtapete sowie als Zuschlagstoff bzw. Trägermaterial für verschiedenste Industriezweige. Und das beste: dieser Leichtwerkstoff reduziert überall, wo er zum Einsatz kommt das Gewicht und damit die Kosten.

Vor über 7.000 Jahren entdeckte der Mensch den Werkstoff Glas – und bis heute ist seine Faszination ungebrochen. Glas lässt sich in jeder erdenklichen Art formen, tönen, schleifen, schneiden, zerbrechen oder sogar fein vermahlen – aber es bleibt, mit allen seinen genialen Eigenschaften, immer Glas. Aus dieser unvergleichlichen Eigenschaft von Glas entstand eine Innovation, die es in sich hat: Poraver Blähglasgranulat. Für dessen Herstellung wird Altglas gemahlen, verarbeitet und schließlich bei hohen Temperaturen zu Granulat veredelt. Allein 1,5 Mio. Tonnen Altglas fallen in Deutschland jährlich an. Das bedeutet: Während zur Herstellung aller anderen Leichtzuschläge die kostbaren Rohstoffe erst der Natur entrissen werden müssen, ist Glas einfach da. Auf unserem gesamten Planeten steht Glas in Hülle und Fülle zur Verfügung – und zwar in identischer Qualität - und wird häufig kostspielig deponiert. Blähglas ist ein umweltfreundlicher Werkstoff, der in sich hat. Dieser innovative, vielseitig einsetzbare Leichtwerkstoff ist wertbeständig, bietet hervorragende Wärme- und Schalldämmeigenschaften, ist nicht brennbar, hält Temperaturbelastungen dauerhaft stand, ist geruchsneutral, wird von Schädlingen nicht angegriffen, ist enorm druckfest, resistent gegen Umwelteinflüsse und frei von chemischen Zusätzen.


Mit seinen herausragenden technischen Eigenschaften eignet sich das hochwertige Blähglasgranulat Poraver für verschiedenste Anwendungen: Zur Herstellung von Leichtbeton, Leichtmörtel und Leicht- und Wärmedämmputzen. Weiter wird Zuschlagstoff verwendet als lose Schüttung, zur Herstellung von Formkörpern und schallabsorbierenden Platten sowie als vielseitiges Trägermaterial. Darüber hinaus wird Poraver in verschiedensten Bereichen der Industrie eingesetzt, z.B. bei technischen Isolierungen, in der Kunststoffverarbeitung oder in der chemischen Industrie. Als Zuschlag im Formenbau reduziert es das Gewicht und damit den Preis der Teile. In Kunststoffböden erhöht es die Trittfestigkeit und die Langlebigkeit der Produkte. Neben der Leichtigkeit und Beständigkeit werden beispielsweise im Bau besonders die wärme- und schalldämmenden Vorteile von Blähglas geschätzt. Im Gegensatz zum Blähton ist das Blähglas leichter, da es mehr Luftbläschen enthält. Dadurch lässt sich eine hohe Wärmedämmung erreichen. Der innovative Baustoff mit der guten Ökobilanz ist zudem schalldämmend, druckfest und schadstofffrei.

Blähglas wird bereits weltweit bei zahlreichen Anwendungen eingesetzt. Überall dort, wo Gewichtsreduzierung und dennoch Druckfestigkeit, sowie Schall- und Wärmedämmung gefordert sind, hat sich Poraver etabliert. Tag für Tag kommen neue Einsatzbereiche hinzu. Das Leistungspotential dieser Kugel ist noch lange nicht ausgeschöpft ist. Weitere Informationen über die Möglichkeiten von Blähglas erhalten Sie unter: www.poraver.de oder unter Telefon (09552) 71-141.

Nina Utermöhlen | JÄGER Management
Weitere Informationen:
http://www.poraver.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Wissenschaftler entwickeln Rollstuhl, der Treppen steigen kann
30.11.2016 | Technische Universität München

nachricht AER – ein fotografierender Schaumstoffpfeil
04.11.2016 | University of Twente

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie