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Mit dem Mammomat Novation präsentiert Siemens einen neuen Meilenstein in der digitalen Mammographie

16.10.2003


Siemens Medical Solutions (Med) stellt auf dem jährlichen Treffen der Radiological Society of North America (RSNA) 2003 vom 30. November bis 5. Dezember in Chicago, USA, mit dem Mammomat Novation die workflow-optimierte Komplettlösung für die digitale Vollfeld-Mammographie vor. Der Mammomat Novation deckt von Screening und Diagnostik über Biopsie und Befundung bis hin zur Nachbearbeitung und Archivierung alle Anforderungen an die moderne Mammographie in einem einzigen System ab. Erstmals wird digital gesteuerte Biopsie und Mammographie in einem System vereint. Es liefert nicht nur hochwertige Bildqualität, sondern erhöht durch neue Technologien – wie etwa eine schonendere Kompressionstechnik - den Patientenkomfort.




Wie seine analogen Vorgängermodelle, wird der neue digitale Mammomat Novation mit dem bewährten „Flying Wing“, einem integrierten drehbaren Formatwechsler, ausgestattet werden. Dieser bietet die einzigartige Möglichkeit, vom Brustscreening bis hin zur stereotaktischen Biopsie digital alle Arbeitsprozesse an einem Gerät vorzunehmen.

Der Mammomat Novation arbeitet mit der neuesten Vollfeld-Detektortechnologie auf Basis von amorphem Selen (a-Se). Ein Photoleiter, der Röntgenstrahlen ohne Zwischenstufe direkt in elektrische Signale umwandelt, vermeidet hier Streulichteffekte, die bei anderen Technologien auftreten können und zu einer Beeinträchtigung der Bildqualität führen. Zusammen mit der bewährten Molybdän/Wolfram-Anode erzielt diese Detektortechnologie eine maximale Bildqualität bei minimaler Dosisbelastung.


Eine große Detektorfläche (24 x 29 cm) gewährleistet, dass auch bei größerem Brustumfang nur eine Aufnahme notwendig ist und die gesamte Brust mit dem Pektoralmuskel dargestellt werden kann. Die neue Kompressionsplatte ermöglicht bei allen Projektionen eine zentrale Positionierung der Brust, und dies ohne lästiges Nachjustieren des Röntgenarmes. Eine schmerzarme Untersuchung wird durch die Funktion Opcomp erreicht. Diese stellt sicher, dass beim Untersuchungsvorgang nur soviel Druck auf die Brust ausgeübt wird, wie für eine optimale digitale Bilddarstellung unbedingt erforderlich ist.

Die umfassende Systemlösung für die digitale Mammographie wird weiter ergänzt durch eine dedizierte Akquisitionsworkstation sowie die MammoReport-Plus Befundungsstation. Die Workstation arbeitet mit der von Siemens entwickelten einheitlichen Benutzeroberfläche syngo, der intuitiven Softwareplattform für alle bildgebenden Modalitäten und Systeme. Die Befundungsstation sorgt für einen auf die individuellen Anforderungen angepassten Befundungsprozess. Das Aufrufen eines neuen Falles (bis zu acht Mammogramme) geschieht mit MammoReport-Plus in weniger als einer Sekunde. Frühere Befunde oder Auswertungen anderer Modalitäten können ebenfalls in kürzester Zeit dargestellt werden. Außerdem bietet Siemens für seine Mammographielösung auch ein breites Angebot an individuellen Archivierungslösungen, die sich an der jeweiligen Patientenzahl orientieren.

„Screening, Diagnose und stereotaktische Biopsie können jetzt einfach mit einem System durchgeführt werden. Akquisitionsworkstation und Befundungsarbeitsplatz sind im Hinblick auf einen reibungslosen Arbeitsablauf optimiert worden. Die Bildqualität erreicht ein hohes Niveau und gleichzeitig ist die Dosisbelastung für die Patientin auf ein Minimum reduziert“, so Holger Schmidt, Leiter des Geschäftsgebietes Spezialprodukte bei Siemens Medical Solutions. „Für den Kunden bedeutet dies eine sichere Investition in die Zukunft.“

| Siemens

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