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Überwachung der Lebensmittelqualität über die gesamte Versorgungskette

16.09.2003


Seit BSE machen sich die Menschen mehr und mehr Sorgen um die Qualität ihrer Lebensmittel. Neue Lebensmittelmarker einer spanischen Forschungsorganisation könnten künftig zu ihrer Beruhigung beitragen.



Das Thema Lebensmittelqualität erfährt seit einigen Jahren immer stärkere Beachtung. Negative Auswirkungen verunreinigter Lebensmittel auf die menschliche Gesundheit können vergleichsweise geringfügig sein, beispielsweise bei einer Lebensmittelvergiftung durch Salmonellen. Es gibt aber auch ernstere Bedrohungen für die Gesundheit, etwa durch die Bovine Spongiforme Enzephalitis, besser bekannt unter der Abkürzung BSE.

Um mögliche schwere Gesundheitsschäden durch BSE zu vermeiden, wäre es sehr hilfreich, wenn ein Verfahren zur Verfügung stünde, das die Verfolgung von Lebensmittel-Qualitätsparametern über die gesamte Versorgungskette hinweg gestattet. Die so gewonnenen Informationen wären auch zur Eindämmung eventuell ausbrechender Epidemien von großem Nutzen.


Spanische Forscher haben in Form von Qualitätsmarkern eine Antwort gefunden. Diese Markierungsstoffe wurden aus einer Vielzahl komplexer analytischer Verfahren gewonnen - sowohl neuen als auch alten. Welches Verfahren genau gewählt wird, hängt von den Eigenschaften des jeweiligen Agrar-Lebensmittelprodukts ab. Selbst traditionellen Verfahren wie dem Hochleistungs-Flüssigkeitschromatografie sind die neuen Marker überlegen. Der bemerkenswerteste Durchbruch ist die Entwicklung einer verbesserten Technik zur DNS-Methylierung, eines Verfahrens zur Steuerung der Genexpression.

Die Marker bleiben über die gesamte Lebensdauer des Produkts hinweg intakt, von der Produktion über die Verarbeitung und Auslieferung bis hin zum Endverbrauch. Einige Marker kennzeichnen Eigenschaften von eher ästhetischer Natur, so z.B. die Farbe. Diese Merkmale dienen nicht nur der Gesunderhaltung, sondern tragen auch maßgeblich zur Marktfähigkeit des jeweiligen Endprodukts bei.

Diese Forschung besitzt ein enormes Marktpotenzial. Die neuen Verfahren sind sowohl hinsichtlich der Kosten als auch ihrer einfachen Anwendbarkeit ausgesprochen wettbewerbsfähig. Vor allem aber können dieselben Marker auch auf dem Gebiet der biomedizinischen Technik verwendet werden. Derzeit werden potenzielle Kunden aus beiden Disziplinen gesucht.

Kontaktangaben

Fundación para el Fomento en Asturias
de la Investigación Científica Aplicada
y la Tecnología
Carlos Encinas
C/Cabo Noval, No. 11, 1C
33007 Oviedo, Spanien
Tel: +34-985-207434
Fax: +34-985-207433
Email: carlosem@ficyt.es

Carlos Encinas | ctm
Weitere Informationen:
http://www.ficyt.com

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