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Notebook-Chips mit über 3 GHz

12.06.2003


Halbleiterhersteller bringt Spezialangebot für "transportable" Notebooks

Intel pusht Notebook-Chips auf über 3 GHz. Der Halbleiterkonzern erreicht mit seinem Pentium 4 M eine Taktfrequenz von 3,06 GHz. Neben dem neuen Spitzenvertreter bei den Notebook-Prozessoren hat der Halbleiterkonzern drei weitere Modelle vorgestellt. Diese Prozessoren erreichen Taktfrequenzen von 2,4 GHz, 2,66 GHz und 2,8 GHz und verfügen über einen System-Bus mit einer Taktfrequenz von 533 MHz. Die Chips sind vor allem für den Einsatz in großen, schweren, "transportablen" Notebooks vorgesehen.

Die vier Prozessoren sind Abkömmlinge des Pentiums 4 für Desktops, die mit einigen Features zum Energiesparen und für die Wärmekontrolle für den Einsatz in Notebooks fit gemacht wurden. Dafür kann Intel die vier Prozessoren billiger anbieten als frühere Modelle. Daneben hat Intel mit dem besonders energiesparenden Pentium M, dem Herzstück des Centrino-Pakets, einen weiteren Prozessor auf dem Markt, der besonders für leichte und kompakte Notebooks geeignet ist.



Die neuen Prozessoren können ihre Taktfrequenz bis auf 1,6 GHz verringern, um die Betriebszeit des Akkus zu verlängern. Im Vollbetrieb bieten die Prozessoren dagegen mehr als ausreichende Leistung für Multimedia-Anwendungen wie Video-Schnitt sowie Bildbearbeitung und können auch für anspruchsvolle Spiele verwendet werden. Dazu liefert Intel mit dem 852 GME den entsprechenden Chipsatz, der anspruchsvolle Grafiken unterstützt.

Intel zielt mit dieser Gruppe von Chips vor allem auf den Desktop-Replacement-Markt im Privatkundenbereich. Die Notebooks in dieser Klasse sind in der Regel über 3,5 Kilogramm schwer, billiger und bieten trotzdem alle Funktionen eines Desktop-PCs auf Kosten des Gewichts. Die Notebook-Hersteller hatten in diesen Notebooks bisher vor allem die billigeren Desktop-Prozessoren verbaut. Als erster Hersteller hat Dell mit dem Inspiron 5150 ein Gerät mit dem 3,06 GHz Pentium 4 M auf den Markt gebracht.

Dominik Schebach | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.intel.com/pressroom/archive/releases/20030611comp.htm

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