Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fortschrittliches Luftfiltrationssystem

28.05.2003


Luftfiltrationssysteme werden verbreitet als wirksamste Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung in geschlossenen Räumen eingesetzt, die als eines der größten Umweltprobleme betrachtet wird. Ein neu entwickelter Partikelfilter erreicht dieselben Leistungen wie die üblichen Hochleistungs-Partikelluftfilter (High Efficiency Particulate Air Filter, HEPA-Filter), erfordert aber deutlich weniger Wartungsaufwand.



HEPA-Filter wurden ursprünglich entwickelt, um Beschäftigte in Militäreinrichtungen vor radioaktivem Plutonium und anderen Schadstoffen zu schützen, doch inzwischen kommen sie als gängigstes Luftfiltrationssystem verbreitet zur Anwendung. Übliche HEPA-Filter ermöglichen einen Luftstrom durch ihre Hauptstruktur, wobei mikroskopisch kleine Partikel von elektrisch geladenen Filtereinsätzen angezogen werden. Auf diese Weise werden gefährliche Luftschwebstoffe sicher aus der Luftströmung entfernt und die Menschen von biologischen Allergenen und Schadstoffen wie z.B. Viren, Bakterien und Staubmilben geschützt.

Dieses patentierte Gerät aus Frankreich, das auf dem Funktionsprinzip des HEPA-Filters basiert, erlaubt eine elektrostatische Nassabscheider-Partikelfilterung. Dabei erzeugt ein elektro-hydrodynamischer Zerstäubungsprozess einen Sprühnebel aus elektrisch geladenen Tröpfchen von demineralisiertem Wasser, die als Schadstoffsammler dienen. Auf diese Weise durchströmen alle in der Luft schwebenden mikroskopisch kleinen Partikel - sowohl neutrale als auch elektrisch geladene - den Sprühnebel, aus dem sie dann mit Hilfe der Sammler entfernt werden.


Dieses maßgeschneiderte HEPA-Filtersystem ist sogar in der Lage, Schadstoffpartikel mit Abmessungen im Submikron-Bereich (bis herab zu 0,1µm) mit einem Filterwirkungsgrad von mindestens 99% auszufiltern. Derart hohe Filterleistungen lassen sich für Aerosol-Durchflussraten von bis zu 1m³/h bei einer Flüssigkeits-Durchflussrate von ca. 0,0001m³/h erzielen. Im Vergleich zu HEPA-Filtern bietet dieses Luftfiltrationssystem bessere Optimierungsmöglichkeiten für Anwendungen unter speziellen Betriebsbedingungen. Vor allem aber bietet es den Vorteil einer längeren Betriebsdauer bei minimalem Wartungsaufwand.

Kontakt:

FIST SA
135 Boulevard Saint Michel
75005 Paris, FRANCE
Monsieur Roche Dale
Tel: +33-1-40510090
Fax: +33-1-40517858
Email: frinnov@fist.fr

| ctm
Weitere Informationen:
http://www.frinnov.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Neu entwickelter Therapiesitz hilft beeinträchtigten Menschen
18.05.2017 | Jade Hochschule - Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

nachricht Schnell schweben: Studierende konstruieren Transportkapsel
04.04.2017 | Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie