Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Antioxidationsmittel für umweltfreundlichen Kraftstoff

09.05.2003

Bayer entwickelte Stabilisator für Biodiesel

Bayer Chemicals, ein Unternehmensbereich der Bayer AG, bietet mit dem neuen Baynox® Biodiesel Stabilisator ein wirksames Antioxidationsmittel für Biodiesel an. Der umweltfreundliche Kraftstoff ist der Methylester ungesättigter Fettsäuren - vor allem gewonnen aus Rapsöl. Diese Verbindungen sind in der Chemie als sehr oxidationsempfindlich bekannt. Abhilfe schafft der neue Stabilisator, der in enger Zusammenarbeit von Technik, Analytik und Marketing bei Bayer entwickelt wurde.

Mit Inkrafttreten der europäischen Norm DIN EN14214 wird eine hohe Oxidations-stabilität für Biodiesel an der Tankstelle gefordert. Die natürliche Stabilität des Biodiesels lässt sich mit Baynox® Biodiesel Stabilisator gezielt erhöhen. Dabei ist der Wirkstoff des Antioxidationsmittels dem natürlichen Vorbild alpha Tocopherol strukturell nachempfunden, dabei jedoch deutlich wirksamer und genauso sicher und umweltverträglich.

Baynox® Biodiesel Stabilisator ist nicht korrosiv, kein Gefahrstoff und gesundheitlich unbedenklich. Der Wirkstoff ist hochrein und speziell destilliert, damit er rückstands-frei verbrennt. Der Stabilisator kann dem Kraftstoff leicht in flüssiger Form zudosiert werden. Er verhindert die Oxidation der Fettsäuren zu korrosiven flüchtigen Säuren und die Bildung von unlöslichen Polymeren im Biodiesel. Denn diese können bei einer längeren Lagerung zu einer Verstopfung der Einspritzdüsen in Motoren führen, beispielsweise bei Kraftfahrzeugen und Blockheizkraftwerken.

Seit über zehn Jahren erobert sich Biodiesel seinen Anteil am Kraftstoffmarkt. Weit über 1.600 Tankstellen bieten Biodiesel in Deutschland und Österreich bereits an und Tausende Großabnehmer werden im gesamten Bundesgebiet direkt beliefert. Als umweltgerechte und preislich attraktive Alternative zu konventionellem Mineralkraftstoff wird Biodiesel auch von der EU gefördert. Der Biokraftstoff gibt weitestgehend nur so viel CO2 ab, wie die Pflanze bei ihrem Wachstum aufgenommen hat. Er enthält keinen Schwefel, trägt also nicht zum sauren Regen und Waldsterben oder zu Schäden an Baudenkmälern bei. Biodiesel wird biologisch schnell abgebaut und reduziert dadurch die Gefahr für Boden und Grundwasser bei Transport, Lagerung und Anwendung.

In Deutschland ist der leuchtend gelb blühende Raps der bedeutendste Lieferant von Pflanzenöl, das durch eine einfache chemische Reaktion zu Biodiesel umgewandelt wird. Je Hektar werden etwa 1.500 Liter Pflanzenöl und gleichzeitig 10,6 Mio. Liter Sauerstoff produziert.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Information enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

| BayNews
Weitere Informationen:
http://www.bayer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Neu entwickelter Therapiesitz hilft beeinträchtigten Menschen
18.05.2017 | Jade Hochschule - Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

nachricht Schnell schweben: Studierende konstruieren Transportkapsel
04.04.2017 | Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten