Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein Star unter den Mischern

07.04.2003


Miniaturisierter Hochdurchsatzmischer für Flüssigkeiten


Star Laminator "StarLam", montiert: Der Mikromischer erreicht eine Gesamtflussrate von 300 l/h bei einem Druckverlust von nur 12 bar



Mit dem StarLaminator haben die Ingenieure der Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM) ein effizientes Werkzeug zum kontinuierlichen Mischen von Flüssigkeiten entwickelt. Auch reaktionstechnische Anwendungen des Mikromischers sind möglich. Ebenso eignet er sich zur Dispergierung nicht miteinander löslicher Flüssigkeiten sowie von Flüssigkeiten mit Gasen. Dank seines hohen Flüssigkeits-Durchsatzes lassen sich mit dem StarLaminator chemische und pharmazeutische Produkte im Pilotbetrieb herstellen.

Der miniaturisierte Mischer (Maße 45 x 25 x 30 mm) erzielt eine hohe Mischleistung bei geringer Energiezufuhr. Möglich wird dies durch einen Stapel von etwa 320 - 1600 dünnen Mischfolien (10 bis 50 µm). Durch die geschickt gewählte Abfolge der Folien in drei unterschiedlichen Formen werden die beiden Eduktströme abwechselnd in dünnen Schichten zum Mittelkanal des Mischers geleitet und dort zu einem vielschichtigen Strom vereint. Daraus resultiert zunächst ein Strömungsprofil, das dem Schalenaufbau einer Zwiebel gleicht. Im weiteren Verlauf kommt es zu Sekundär- und Turbulenzströmungen, je nach Wahl der Betriebsbedingungen. Der großflächige Oberflächenkontakt beider Medien gewährleistet eine schnelle Mischung durch Diffusion.


Bestückt mit 50 µm dünnen Folien erreicht der Mikromischer eine Gesamtflussrate bis 300 l/h bei einem Druckverlust von nur 12 bar. Abgedichtet wird das Edelstahl Gehäuse des Mikromischers - Sonderanfertigungen aus anderen Materialien sind möglich - durch eine Dichtung aus Viton.

IMM ist als weltweit tätiges Dienstleistungsunternehmen für Forschung und Entwicklung in der Mikrotechnik auf kundenspezifische Entwicklungen spezialisiert.

IMM auf der HANNOVER MESSE, 7.-12. April 2003: Halle 6, Stand C17. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Dr. Stefan Kurze | idw
Weitere Informationen:
http://www.imm-mainz.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Roboter schafft den Salto rückwärts
17.11.2017 | Boston Dynamics

nachricht Neu entwickelter Therapiesitz hilft beeinträchtigten Menschen
18.05.2017 | Jade Hochschule - Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften