Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auf dem Weg zum besten Netz aus Kundensicht

28.03.2011
E-Plus Gruppe, TU Chemnitz und MUGLER AG kooperieren

- Vertrag heute unterzeichnet: Kooperationspartner forschen zum Nutzererlebnis im Datennetz der 4. Generation

- Experten setzen neue Schwerpunkte bei Qualitätsmessung von Mobilfunknetzen und -diensten

- Erkenntnisse zum Kundenempfinden fließen in künftige Netzplanung ein

Die E-Plus Gruppe will es genauer wissen: Um die Wünsche ihrer Kunden noch besser zu verstehen, setzt das Mobilfunkunternehmen auf Forscher der Technischen Universität (TU) Chemnitz. Sie sollen herausfinden, wie die Handy- und Smartphone-Nutzer die mobile Datenkommunikation tatsächlich in ihrem Alltag erleben und welche Netzanforderungen für das positive Kundenerlebnis notwendig sind. Die MUGLER AG steuert dabei ihre langjährigen Kenntnisse über Planung, Inspektion und Messungen in Funknetzen bei. Ein Kooperationsvertrag mit der TU Chemnitz und der MUGLER AG zur langfristigen Zusammenarbeit wurde heute unterzeichnet.

Was genau sorgt beim Kunden für Zufriedenheit, wenn er mobil via Smartphone telefoniert oder Datendienste nutzt? Und wie ist es möglich, dieses subjektive Qualitätsempfinden belastbar zu messen und entsprechende Daten für den Netzausbau der Zukunft einzusetzen?

Diesen Fragen wollen die E-Plus Gruppe, die MUGLER AG als Netzentwickler und Wissenschaftler der TU Chemnitz jetzt gemeinsam auf den Grund gehen. Untersucht werden dabei unter anderem die Faktoren neue Messverfahren, Mediendienste, Machine-to-Machine-Communication sowie der Einfluss von Endgerätefunktionen und -applikationen.

"Unser Ziel ist, den Kunden das beste Nutzererlebnis im Datennetz der 4. Generation zu bieten. Dabei ist entscheidend, welche Aspekte der Netzgestaltung den Nutzern wirklich zugute kommen - und nicht, womit sich eventuell Technikinteressierte oder die Wettbewerber beeindrucken lassen", erklärt Rafal Markiewicz, Chief Technology Officer (CTO) der E-Plus Gruppe. "Dass sich die Branche zum Beispiel traditionell stark auf maximale Datenübertragungsraten fokussiert, geht unserer Meinung nach an den tatsächlichen Bedürfnissen der Endverbraucher vorbei."

Eigenständiges LTE-Netz entsteht auf Chemnitzer Uni-Gelände

Für die Forschungsarbeiten stellt die E-Plus Gruppe der TU Chemnitz ein eigenständiges Mobilfunk-Basisnetz der 4. Generation mit drei Sendestationen zu Verfügung, das mit Long Term Evolution (LTE)-Technik ausgerüstet ist. Dazu gehören ein entsprechendes Basis-Vermittlungsnetz (Core Network) sowie die notwendigen Leitungsanbindungen zwischen den Komponenten. In diesem Testnetz sind Live-Untersuchungen mit bis zu 200 Nutzern geplant.

"Die TU Chemnitz verfügt bereits über langjährige Test-Erfahrungen und umfangreiche Testmethodiken aus einem UMTS-Netz auf dem Universitätsgelände", sagt Prof. Dr. Ulrich Heinkel, Inhaber der Professur Schaltkreis- und Systementwurf der TU Chemnitz. "Diese Testmethoden werden nun auf der Grundlage des LTE-Netzes weiterentwickelt und die Basis für weitreichende, fakultätsübergreifende Kooperationen bei Untersuchungen zur besseren, nutzerzentrierten Netzauslegung liefern."

Prof. Dr. Albrecht Mugler, Vorstand der MUGLER AG, erhofft sich ebenfalls wichtige Erkenntnisse aus der Forschungskooperation: "Ziel unserer Kooperation ist auch die Entwicklung neuer Methoden zur Messung der Netz- und Dienstequalität, die letztlich zu einer erhöhten Kundenzufriedenheit in der Praxis führen wird."

Marco Wanderwitz, sächsischer Bundestagsabgeordneter und Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Kultur und Medien, zeigt sich erfreut, dass die E-Plus Gruppe ihr starkes Engagement in den Neuen Ländern weiter ausbaut und dem "Wohlfühlfaktor" hohe Bedeutung beimisst: "Ich halte es für ausgesprochen wichtig, dass die Mobilfunkanbieter noch stärker auf die Kundenwünsche eingehen - so gestaltet E-Plus die wichtige multimediale Telekommunikationsinfrastruktur der Zukunft."

Über die E-Plus Gruppe

Die E-Plus Gruppe ist der Herausforderer im deutschen Mobilfunk:
Auf Kundenbedürfnisse zugeschnittene Angebote sowie eine deutliche Senkung der Minuten- und Datenpreise gehen auf Initiative des drittgrößten Mobilfunkers zurück. Nach dem Sprachmarkt öffnet der Anbieter durch seine Tarifpolitik und einen umfassenden Netzausbau aktuell auch das Mobile Internet für alle Nutzergruppen. Durch innovative Geschäftsmodelle, moderne Strukturen und starke Partnerschaften entwickelt sich die E-Plus Gruppe dynamischer und profitabler als der Markt. Marken wie BASE, E-Plus, simyo, AY YILDIZ und vybemobile sowie starke Partner wie MEDIONmobile (ALDI TALK), der ADAC oder MTV machen das Unternehmen zum ersten Mehrmarkenanbieter im deutschen Mobilfunk. Über 20 Millionen Kunden telefonieren, simsen oder versenden Daten im Netz der E-Plus Gruppe. Die Gruppe beschäftigt bei einem Jahresumsatz von 3,2 Milliarden Euro (2010) über 2.500 Mitarbeiter (FTE) in Deutschland.
Pressekontakt:
E-Plus Gruppe
Unternehmenskommunikation
Klaus Schulze-Löwenberg
E-Plus Straße 1
40472 Düsseldorf
E-Mail: Klaus.Schulze.Loewenberg@eplus-gruppe.de
Tel. +49 - 211 - 448 3402
Fax +49 - 211 - 448 4777
www.eplus-gruppe.de/presse
MUGLER AG
Prof. Dr. Albrecht Mugler
Hofer Straße 2-4
09353 Oberlungwitz
Telefon: +49 3723 7470
E-Mail: albrecht.mugler@mugler.de
http://www.mugler.de
Technische Universität Chemnitz
Technische Universität Chemnitz
Professur Schaltkreis- und Systementwurf Prof. Dr. Ulrich Heinkel
09107 Chemnitz
Tel. +49 - 371 - 531 33175
E-Mail ulrich.heinkel@etit.tu-chemnitz.de
http://www.tu-chemnitz.de/etit/sse/

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.eplus-gruppe.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Saarbrücker Forscher erstellen digitale Objekte aus unvollständigen 3-D-Daten
12.10.2017 | Universität des Saarlandes

nachricht Big Data: Flächendeckendes Messnetz für Feinstaub
09.10.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise