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Webseiten mit guter Usability punkten im Kampf um den Kunden

06.04.2011
Prof. Dr. Thomas Urban, Inhaber der Professur Wirtschaftsinformatik mit dem Schwerpunkt Multimedia-Marketing an der Fachhochschule Schmalkalden, unterstützt ab sofort das wissenschaftliche Gremium des International Board for Usability Qualification (IBUQ).

Der Verband entwickelt auf der Grundlage nationaler und internationaler Normen, Vorlagen und Gesetze aktuelle Usability-Standards für Webseiten und führt Zertifizierungen für Unternehmen und deren Mitarbeiter durch.

Die Nutzerfreundlichkeit von Webseiten entscheidet, ob der Interessent auch wirklich findet was er sucht. Bei einem Verkauf von Waren wird Usability sogar zur Pflicht. Denn sonst ist es gut möglich, dass aus Frust oder Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Bestellvorgang einfach abgebrochen wird. Der schon sichere Umsatz ist damit verloren. Usability sichert aber nicht nur Einnahmen, sondern die intelligente Führung der Benutzer im Internet senkt auch Supportanfragen und wirkt sich positiv auf den Imagewert eines Unternehmens aus.

Schon im Vorfeld der Entwicklung von Webseiten ist eine Auseinandersetzung mit den zu erwartenden Zielgruppen notwendig und mittels Tests eine optimale Gestaltung der Benutzeroberfläche zu finden. Im Usability-Labor der Fachhochschule Schmalkalden untersuchen Wissenschaftler, wie die Angebote auf den Menschen wirken und diese damit umgehen.

Dabei werden vor allem Humanfaktoren wie Aufmerksamkeit, Konzentrationsvermögen, Motivation oder Aversion berücksichtigt. Aus der Messung des Erregungsniveaus der Hautaktivität oder der Verfolgung der Augenbewegung ziehen die Wissenschaftler entsprechende Rückschlüsse und können somit wertvolle Hinweise auf Veränderungen in der Gestaltung der Webseiten geben.

Professor Dr. Thomas Urban, der sich auf Online-, Social Community-, Neuro- und Mobile Marketing spezialisiert hat, berät mit seinem Team aus Mitarbeitern und Doktoranten die Wirtschaft und Industrie. Ihnen stellt er Analysen von Marktentwicklung sowie Trends in Medienmärkten zur Verfügung.

„Ein Experte für Multimedia-Marketing, der zugleich einen Schwerpunt auf Usability legt, bereichert unser wissenschaftliches Gremium ungemein“, freut sich der Vorsitzende von IBUQ, Norbert Barnikel. „Denn gerade um im schnelllebigen Markt der digitalen Werbe- und Marketingwelt erfolgreich zu sein, ist die Nutzerfreundlichkeit und leichte Bedienbarkeit von absoluter Priorität“, so Barnikel.

Ina Horn | idw
Weitere Informationen:
http://www.multi-media-marketing.org

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