Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Warnsystem KATWARN startet App für Android-Smartphones

24.06.2013
Das kommunale Warn- und Informationssystem KATWARN gibt es ab sofort auch als App für Android-Smartphones.

Bereits seit letztem Jahr können sich Bürgerinnen und Bürger überall dort, wo das klassische KATWARN-System bereits eingeführt wurde, in Gefahrensituationen über eine iPhone-App oder per SMS und E-Mail warnen lassen. Das Ziel von KATWARN ist es, über gängige Technologien möglichst viele Menschen mit offiziellen Warn- und Verhaltenshinweisen zu versorgen.

Warnungen nützen nur dann, wenn sie die betroffenen Menschen auch wirklich erreichen. Das kommunale Warn- und Informationssystem KATWARN steht daher ab sofort kostenlos auch für alle Nutzer von Android-Smartphones als App zur Verfügung. Überall dort, wo das klassische KATWARN-System bereits eingeführt wurde, können der Landkreis oder die kreisfreie Stadt jetzt über KATWARN postleitzahlengenaue Gefahrenwarnungen mit Verhaltensinformationen versenden.

Voraussetzung ist, dass die Bürgerinnen und Bürger kostenlos und freiwillig die App auf Ihr Android-Smartphone oder iPhone installiert oder sich per SMS angemeldet haben und dass der Landkreis oder die kreisfreie Stadt sich bereits für KATWARN entschlossen und das Warnsystem eingeführt hat.

KATWARN wurde vom Fraunhofer-Institut FOKUS in Berlin im Auftrag der öffentlichen Versicherer entwickelt und wird seit 2011 den Landkreisen und kreisfreien Städten in ganz Deutschland angeboten. Fraunhofer-Mitarbeiter Ortwin Neuschwander erklärt die Idee hinter KATWARN: „Immer mehr Landkreise und kreisfreie Städte – unter anderem Hamburg, Berlin und seit heute auch die Stadt Nürnberg – erkennen, dass zum Beispiel der Abbau der Warnsirenen seit den 90er Jahren und moderne Mediengewohnheiten die Sicherheit der Bevölkerung beeinträchtigen. Mit KATWARN erhalten die Menschen zusätzlich zu den Ansagen im Radio oder durch Lautsprecherwagen kommunal abgestimmte Warnungen auf denjenigen Medien, die sie direkt bei sich tragen: Handy und Smartphone. Und wer einmal gewarnt ist, benachrichtigt auch seine Mitmenschen!“
Die kostenlose KATWARN-App steht ab sofort für Android-Smartphones (ab Version 2.3.3) sowie seit letztem Jahr für iPhones (ab iOS 5) in den App-Stores zur Verfügung. Für die SMS/ E-Mail-Version kann man sich mit einer SMS kostenlos registrieren.

Weitere Informationen zur Anmeldung und den Orten, wo KATWARN bereits eingeführt wurde, unter http://www.katwarn.de

Pressekontakt
Niklas Reinhardt
Pressesprecher KATWARN
Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS
Telefon +49 (0)30 / 3463-7594
Telefax +49 (0)30 / 3463-99 7594
niklas.reinhardt@fokus.fraunhofer.de

Fraunhofer FOKUS
Fraunhofer FOKUS entwickelt herstellerneutrale Lösungen für die IuK-Systeme der Zukunft. Das Berliner Institut erforscht, welchen Beitrag Information und Kommunikation leisten müssen, um das Zusammenleben komfortabler und sicherer zu gestalten und adressiert dabei wichtige Herausforderungen der gesellschaftlichen Entwicklung und der smarten Städte von morgen. Dazu zählen vor allem der Zugang zu Informationen, der nachhaltige und wirtschaftliche Umgang mit Ressourcen, vernetzte Mobilität und eine moderne öffentliche Verwaltung. Im Rahmen seiner Forschungsarbeit schlägt Fraunhofer FOKUS Brücken zwischen Unternehmen, öffentlicher Verwaltung, Nutzern und Bürgern.

Christiane Peters | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.fokus.fraunhofer.de
http://www.katwarn.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Cybersicherheit für die Bahn von morgen
24.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise