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»Virtual Fort Knox« schafft intelligente und sichere Plattform für produzierende Unternehmen

25.09.2012
Kürzere Produktlebenszyklen und komplexere Technologien verlangen nach intelligenter Vernetzung.

Die Forschungsinitiative »Virtual Fort Knox« unterstützt kleine und mittlere Unternehmen im Umgang mit Cloud-Technologien. Um das Potenzial von Cloud-Technologien für produzierende Unternehmen voll auszuschöpfen, haben das Land Baden-Württemberg sowie das Landnetzwerk Mechatronik die Forschungsinitiative »Virtual Fort Knox« initiiert und das Fraunhofer IPA mit der Leitung betraut.

»Forschung und Industrie arbeiten zusammen, um eine intelligente, vernetzte, skalierbare und sichere Plattform sowie eine anforderungsgerechte Community Cloud zu entwickeln«, formuliert Projektleiter Philipp Holtewert vom Fraunhofer IPA das Ziel.

Wie der Name »Virtual Fort Knox« bereits andeutet, wird bei der Plattform besonderer Wert auf Sicherheit und Vertrauen gelegt – wie bei seinem Namensgeber, dem Militärstützpunkt und Lager für die US-Goldreserven im Bundesstaat Kentucky. Das Leuchtturmprojekt des Landes Baden-Württemberg wird durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg gefördert.

Produzierende Unternehmen nutzen für ihre Kernprozesse bereits heute durchweg moderne IT-Systeme. »Gewachsene Unternehmensstrukturen, fehlende Änderungsdynamik und eine schwierige durchgängige IT-Adaption sorgen aber noch für Probleme und eine heterogene IT-Landschaft«, so Holtewert. Der ganzheitliche Ansatz versucht daher, die Ingenieurs- und IT-Welt näher zusammenzubringen. Hierbei sollen Apps realisiert werden, die den Anwendern einen einfachen Zugriff auf komplexe Zusammenhänge ermöglichen.

In der ersten Skalierungsstufe der Plattform planen die Wissenschaftler, dass Anwendungen und Daten über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus, zum Beispiel zwischen den IT-Systemen von Unternehmen und Kunden, ausgetauscht werden. Außerdem arbeitet die Initiative daran, die reale mit der digitalen Fabrik zu synchronisieren sowie Wissen aus dem Maschinen- und Anlagenbau zu integrieren. Die entstehende Engineering-Plattform soll vor allem kleine und mittlere Unternehmen bei kundenspezifischen Lösungen unterstützen und wird wichtige Impulse auf dem Ge biet der Cloud-Technologien geben.

Dadurch werden Potenziale geschaffen, Unternehmensressourcen effizienter zu nutzen und intelligent zu vernetzen. Gegenwärtig werden mittelständische Kunden in die Entwicklung der Plattform eingebunden, um Nutzenpotenziale aufzuzeigen und ein Netzwerk zu bilden, das die weitere Entwicklung vorantreibt.

Weitere Ansprechpartner
Dipl.-Wirt.-Ing. Philipp Holtewert | Telefon +49 711 970-1134 | philipp.holtewert@ipa.fraunhofer.de

Jörg-Dieter Walz | Fraunhofer Mediendienst
Weitere Informationen:
http://www.ipa.fraunhofer.de

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