Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

VDE|DKE arbeitet an zuverlässiger drahtloser Kommunikation

09.04.2015

Bundesministerium für Bildung und Forschung überträgt VDE|DKE Leitung von Begleitforschungsprojekt

Drahtlose Kommunikation etwa über Smartphones, Tablets oder Notebooks hat längst Einzug in die Industrie gehalten.

Zu einem Schlüsselfaktor wird sie vor allem für Industrie 4.0. Die Normungsexperten des VDE haben jetzt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Koordination des "Begleitforschungsvorhaben zur zuverlässigen drahtlosen Kommunikation in der Industrie" (BZKI) übernommen.

Ziel ist es, die verschiedenen BMBF-geförderten Einzelprojekte bei der Identifizierung und gemeinsamen Überwindung von Innovationshürden, bei der übergreifenden Zusammenarbeit und beim Ergebnistransfer zu unterstützen. Im engen Kontakt zur Plattform Industrie 4.0 und den relevanten Normungsgremien werden die Experten im Begleitforschungsprojekt den engen Austausch mit den Anwendern aus der industriellen Produktion sicherstellen.

"Wir wollen innovative Lösungen für industrielle Anwendungsbereiche mit bisher noch nicht erreichten Zeit- und Zuverlässigkeitseigenschaften bereitstellen", erklärt Dr.-Ing. Bernhard Thies, Sprecher der VDE|DKE-Geschäftsführung. Konsortialpartner von VDE|DKE sind dabei das Institut für Automation und Kommunikation e. V. Magdeburg (ifak), die Technische Universität Dresden, die Technische Universität Kaiserslautern sowie das Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen.

Um Zukunftsanwendungen wie Industrie 4.0 den Weg zu bereiten, engagiert sich die Normungsorganisation VDE|DKE auf vielen Ebenen dafür, spezielle Anforderungen für sicherheitskritische Anwendungen und den Einsatz in kritischen Infrastrukturen zu formulieren.

Ein weiteres Beispiel hierfür ist die Normungs-Roadmap "IT-Sicherheit", deren neue und überarbeitete Version gerade erschienen ist und von der Website www.dke.de/de/std/Informationssicherheit/Seiten/default.aspx  heruntergeladen werden kann. Eine von VDE|DKE erstellte Aufstellung von Normen, Spezifikationen und laufender Projekte zum Thema "Drahtlose Kommunikation" steht auf der Website www.dke.de/de/std/Seiten/BZKI.aspx  zum Download bereit.

Über die DKE:
Die vom VDE getragene DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE erarbeitet Normen und Sicherheitsbestimmungen für die Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik. Sie vertritt die deutschen Interessen im Europäischen Komitee für Elektrotechnische Normung (CENELEC) und in der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC). Rund 3.500 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung erarbeiten das VDE-Vorschriftenwerk in der DKE. Die VDE-Bestimmungen basieren heute größtenteils auf Europäischen Normen, die zu etwa 80 Prozent das Ergebnis der internationalen Normungsarbeit der IEC sind. Weitere Informationen unter www.vde.com  und www.dke.de


Melanie Unseld

Pressesprecherin


VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.
Stresemannallee 15
60596 Frankfurt am Main

Tel.: 069 6308-461
Mobil: 0175 1874333
Fax: 069 63089461
E-Mail: melanie.unseld@vde.com
E-Mail: presse@vde.com
http://www.vde.com

Melanie Unseld | VDE

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Sparsame Zeitsynchronisierung von Sensornetzen mittels Zeitreihenanalyse
24.01.2017 | Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

nachricht Viele glauben, Industrie 4.0 kann man kaufen
24.01.2017 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie