Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

UDE-Forscher leiten bundesweites Telekommunikationsprojekt: Erfolgreicher durch Symphony

28.01.2015

Viele Unternehmen würden gerne flexibler sein, doch sie sind an einen Standort gebunden. Neue Dienstleistungen in der Telekommunikation könnten das ändern.

Sie dürften vor allem für kleine und mittlere Firmen interessant sein: Die Investitionen sind überschaubar, und es eröffnen sich neue Geschäftsfelder. Software-Experten der Universität Duisburg-Essen (UDE) arbeiten derzeit mit Wirtschaftspartnern und einem Branchenverband an der Plattform Symphony.

Über diese lassen sich Dienste verschiedener Anbieter individuell auswählen, kombinieren und verwalten. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt bis Mitte nächsten Jahres mit insgesamt 1,7 Millionen Euro.

„Symphony ist so etwas wie ein digitaler Marktplatz“, erklärt UDE-Professor Dr. Volker Gruhn von paluno, dem Software-Institut der Uni.

„So könnte beispielsweise ein Unternehmen, das eine virtuelle Telefonanlage von Anbieter A einsetzt, über die Plattform das passende CRM-System von Anbieter B beziehen, um seine Kundendaten zu verwalten. Derzeit ist es noch so, dass jeder Geschäftsfall einzeln abgewickelt werden muss. Ließe sich zentral auf digitale Werkzeuge und Dienstleistungen zugreifen, wäre das komfortabler, transparenter und das Angebot besser vergleichbar.“

Neue Horizonte könnten sich eröffnen, so Gruhn: „Kleine und mittlere Unternehmen sind ein Wirtschaftsmotor – und ein großer Markt, den die Informations- und Telekommunikationsindustrie nicht vergessen sollte.“

Den Forschungsverbund zu Symphony leitet das UDE-Institut paluno. Namhafte Partner machen mit – vom Provider bis hin zum Branchenverband: IN-telegence, adesso, proXperts und VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten).

Weitere Informationen: http://www.IKT-symphony.de

Stefanie Griebe, Tel. 0201/183-7039, stefanie.griebe@paluno.uni-due.de

Redaktion: Ulrike Bohnsack, Tel. 0203/379-2429

Katrin Koster | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.uni-due.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Europäisches Konsortium baut effizientestes Rechenzentrum der Welt
22.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

nachricht Geheime Datensammler auf dem Smartphone enttarnen
21.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Maximale Sonnenenergie aus der Hausfassade

23.11.2017 | Architektur Bauwesen

Licht ermöglicht „unmögliches“ n-Dotieren von organischen Halbleitern

23.11.2017 | Energie und Elektrotechnik

Wie Urbakterien Entzündungsreaktionen auslösen können

23.11.2017 | Biowissenschaften Chemie