Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Trotz Sommerhitze: Grillfleisch und Eiscreme sicher

09.07.2010
Das Institute of IT-Security and Security Law (ISL) der Universität Passau erhält 470.000 Euro. Gefördert wird das Projekt "RESCUE IT" im Rahmen der Bekanntmachung "Sicherung der Warenketten" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Temperaturrekorde in Deutschland. Bei hohen Temperaturen, es werden für das Wochenende über 35 Grad Celsius erwartet, ist die Kühlung der verderblichen Waren extrem wichtig. Der Warentransport von Eiscreme und Grillfleisch mit Dijon-Senf wird gesichert: Dafür sorgt die Universität Passau in dem internationalen und interdisziplinären BMBF-Forschungsprojekt RESCUE IT unter Beteiligung der Professoren Dr. Joachim Posegga und Dr. Dirk Heckmann (Universität Passau, Institute of IT-Security and Security Law).

Das Institute of IT-Security and Security Law erhält 470.000 Euro für die interdisziplinäre Forschung zur Warenkettensicherung vom BMBF. Die Mittel gehen an den Lehrstuhl für IT-Sicherheit von Professor Dr. Joachim Posegga und den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sicherheitsrecht und Internetrecht von Professor Dr. Dirk Heckmann. Beide Lehrstühle arbeiten intensiv zusammen, um die IT-gestützte Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zu untersuchen. "Ein Ziel der gemeinsamen Forschung ist die Analyse der rechtlich relevanten Informationen, die entlang der Warenkette erzeugt, zusammengefügt und bearbeitet werden", erläutert Heckmann. Posegga erklärt die informationstechnische Seite: "Es gilt, ein Verfahren zu entwickeln, welches die Informationen von Prozess zu Prozess rechtssicher weitergibt."

Weitere Partner des Projekts sind die REWE-Informationssysteme GmbH, die SAP AG, die Eisbär Eis GmbH, die Universität Siegen und die Universität zu Köln. Das deutsche Projektkonsortium, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), arbeitet dabei eng mit einem französischen Partnerkonsortium zusammen. Auf französischer Seite wird das Projekt im Rahmen der Bekanntmachung "Securing the Logistics Chain" des Programms "Concepts systèmes et Outils pour la Sécurité Globale" gefördert. Gemeinsam entwickeln beide eine IT-Infrastruktur für die Sicherung von Warenketten. Ziel von RESCUE IT ist die kontinuierliche IT-unterstützte Überwachung und Steuerung der Lebensmittelversorgungskette; selbst bei Hitzerekorden, Naturkatastrophen wie Hochwasser oder mutwillig herbeigeführten Störungen soll so eine Lebensmittelversorgung der Bevölkerung sicher gestellt werden. Diese Zielsetzung der Forschung der Universität Passau folgt dem Programm der Bundesregierung zur "Forschung für die zivile Sicherheit", welches seit 2007 Bestandteil der Hightech-Strategie ist.

Die wissenschaftlichen Ergebnisse des dreijährigen Projektes finden durch die Partner Eingang in die Praxis. Der Endverbraucher soll die zur Eliminierung von Störungen durchgeführten Änderungen der Warenkette nicht merken und Ware von gleichbleibend hoher Qualität geliefert bekommen.

Thoralf Dietz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-passau.de

Weitere Berichte zu: BMBF Grillfleisch IT-Security RESCUE Security Forum Sommerhitze Warenkette

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Schnelle Time-to-Market durch standardisierte Datacenter-Container
28.03.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Modellfabrik Industrie 4.0: Forschungs- und Trainingsplattform für Wissenschaft und Wirtschaft
28.03.2017 | Hochschule Konstanz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

29.03.2017 | Physik Astronomie

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE