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Trodat reduziert bei Stempelherstellung Kohlendioxid-Emmision um fast 50 Prozent

30.07.2012
Der weltgrößte Stempel-Hersteller Trodat mit Sitz in Wels reduziert bei der Herstellung der neuen Printy-Stempelgeneration die CO2-Emmision um bis zu 49 Prozent.

Basis dafür ist die Siemens-Software NX und Teamcenter bei Konstruktion und Herstellung des selbstfärbenden Stempels. Synchronous Technology im Konstruktionssystem und die gemeinsame Datenverwaltung in Teamcenter erleichtern die parallele Entwicklung von Produkt, Spritzgusswerkzeugen und Montageanlagen.



Wichtigstes Ziel für Trodat bei der Entwicklung der vierten Generation des Erfolgsproduktes Printy war die CO2-Minimierung im Herstellungsprozess.

Erreicht wurde dies durch den konsequenten Einsatz der Siemens-Software NX und Teamcenter über den gesamten Produktionsprozess. Konstruktive Maßnahmen beim Produkt, reduzierter Materialeinsatz und Recycling-Kunststoff sparen in der Herstellung Rohstoffe, Energie und Gewicht und reduziert damit auch den Transportaufwand.

Zusätzlich ermöglicht der Ersatz von Verbundmaterialien und rein mechanischer Verbindungen eine einfachere Wiederverwertung nach Ende der Nutzungsdauer. Trodat setzt im Herstellungsprozess seiner Produkte bereits seit mehr als zehn Jahren die Siemens-Software NX und Teamcenter ein: Von der Entstehung der Produkt-Geometriedaten für die Konstruktion der Werkzeuge bis hin zur Programmierung der Fünfachs-Fräsbearbeitungszentren, auf denen die komplexen Formen hergestellt werden, existieren die vollständigen Produkte als Computermodelle.

Dadurch können diese virtuell in Software erstellt, simuliert und schrittweise optimiert werden, ehe der erste Span auf der realen Maschine abgehoben wird. Dies erspart Maschinen-Stillstands- Trodat reduziert bei Stempelherstellung Kohlendioxid-Emmision um fast 50 Prozent Die vierte Generation des marktführenden selbstfärbenden Stempels Printy von Trodat ist klimaneutral.

Printy-Stempel bestehen aus etwa 15 einzelnen Kunststoffteilen, zu deren Herstellung in hoher Stückzahl komplexe Werkzeuge erforderlich sind. Die Fertigung der Werkzeugteile wird zuerst am Modell simuliert, ehe die Daten per Teamcenter an die meist abgesetzte Fertigung gehen.

Die Konstruktion der zahlreichen Spritzgusswerkzeuge erfolgt auf Basis der Produkt- Geometriedaten ebenfalls in NX. Ebenfalls mit NX konstruiert werden bei Trodat die Anlagen für den Zusammenbau der Stempel, die ebenso wie die Spritzgusswerkzeuge als Produktbestandteil gelten. Beim Assembling der Printy 4.0 wurde ein Automatisierungsgrad erreicht wie nie zuvor in der hundertjährigen Trodat-Firmengeschichte. zeiten und verhindert Fehler, die oft erst im Herstellungsprozess erkannt werden. Die fertigen Konstruktionen werden in Teamcenter an die Fertigung, die teilweise im Ausland sitzt, übergeben.

Trodat, 1912 gegründet, erzielte schon 1947 mit einem aus dem Kunststoff Trolitul gefertigten Datumsstempel große Erfolge. Dem bereits in der dritten Generation hergestellten selbstfärbenden Stempel Printy, der 1976 erstmals hergestellt wurde und heute in rund 350 Ausführungen zu kaufen ist, setzt diese Erfolgsgeschichte fort.

Siemens PLM Software www.siemens.de/plm Trodat www.trodat.net

| Siemens Presseservice
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

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