Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

In Touch mit THESEUS: CoMET

26.02.2009
CoMET - ein Ergebnis des THESEUS-Projekts, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), zeigt, wie mehrere Nutzer über gesprochene Sprache und Gestik gemeinsam und intuitiv an einem Multitouchterminal Informationen und Medien austauschen: Bild-, Video- und Musikdateien können gruppiert, annotiert, gemeinsam betrachtet oder einfach nur abgespielt werden. Präsentiert wird das CoMET-System auf dem DFKI-Stand im future parc der CeBIT 2009 (Halle 9, Stand B45).

Das am DFKI Saarbrücken entwickelte CoMET-System (Collaborative Media Exchange Terminal) macht die Faszination des Social Semantic Web oder Web 3.0 erfahrbar. CoMET und seine verschiedenen Modalitäten vermitteln einen Eindruck, wie zukünftige Interaktionen mit dem semantischen Internet aussehen könnten.

Als Eingabemenge für das CoMET-System werden auf einem mobilen Endgerät gespeicherte Medien genutzt. Mit dieser für gewöhnlich heterogenen Datenmenge kann per Geste oder Sprache interagiert werden. Zur weiteren Verarbeitung eines oder mehrerer Medienobjekte dienen intelligente Agenten (Spotlets), die diverse Interaktionsmöglichkeiten bieten, zum Beispiel die Aktivierung semantischer Operationen oder die Abfrage von externen Webservices.

Mittels des einfachen und intuitiven Interaktionskonzepts von CoMET soll der Benutzer in die Lage versetzt werden, mit diesen Technologien umzugehen, ohne dass die Darstellung der Details verwendeter semantischer Technologien dies unnötig verkompliziert. Dazu bietet das Framework Schnittstellen zur multimodalen Interaktion, wie zum Beispiel eine Kombination aus Sprache und Gestik.

Ziel des CoMET-Projekts ist die Entwicklung eines Frameworks, das auf der Grundlage von Technologien des semantischen Internet Medieninhalte unterschiedlichster Art verarbeiten und austauschen kann. Dieser Ansatz ermöglicht eine flexible Integration des Systems in zahlreiche Kontexte und Anwendungen. Das Framework unterstützt den Benutzer durch einen intuitiven, GUI-basierten Zugang mit gängigen Social Software-Funktionalitäten und intelligenten Tag Recommendation-Verfahren.

Das multimodale Dialogsystem basiert auf ODP-Technologie (Ontology-based Dialogue Platform). Es interpretiert die Eingabemodalitäten Sprache und Gestik, und ermöglicht zudem einen schnellen Zugriff auf die ontologische Repräsentation von extrahierten Mediendaten wie MP3 und Video.

Weitere Informationen und Video
www.dfki.de/iui/advanti/lab
http://tr.im/cometvideo
Projektkontakt
Simon Bergweiler und Mathieu Deru
Forschungsbereich Intelligente Benutzerschnittstellen
E-Mail: advantilab@dfki.de
Tel. +49 (0)681 302-5266
Eine Beschreibung sämtlicher Exponate des DFKI finden Sie online unter http://www.dfki.de/web/aktuelles/cebit2009

DFKI Team Unternehmenskommunikation. Email: uk-sb@dfki.de

DFKI-Pressekontakt:
Reinhard Karger, M.A.
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Campus, Geb. D 3.2, D-66123 Saarbrücken
Tel.: +49 (0)681-302 5253, Fax: +49 (0)681-302 5485, Mobil: +49 (0)151 15674571
E-Mail: reinhard.karger@dfki.de
Weitere Informationen:
http://www.dfki.de
http://www.dfki.de/web/aktuelles/cebit2009
http://twitter.com/dfki
http://www.dfki.de/iui/advanti/lab
http://tr.im/cometvideo
http://www.cebit.de/homepage_d
http://www.dfki.de/web/aktuelles/dfki-newsletter/Newsletter23.pdf

Reinhard Karger | idw
Weitere Informationen:
http://tr.im/cometvideo
http://www.dfki.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Roboter-Navigation über die Cloud
11.12.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Neuer Kaba Zylinder mit Service-Funktion: Zeitlich begrenzter Zutritt für Servicepersonal
07.12.2017 | dormakaba Deutschland GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Goldmedaille für die praktischen Ergebnisse der Forschungsarbeit bei Nutricard

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Nachwuchs knackt Nüsse - Azubis der Friedhelm Loh Group für Projekte prämiert

11.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit 3D-Zellkulturen gegen Krebsresistenzen

11.12.2017 | Medizin Gesundheit