Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Terrestrischer Laserscanner erzeugt dreidimensionales Bild und liefert präzise Messdaten

13.01.2010
Geodäten vermessen Innenraum der Michaeliskirche in Hildesheim

Sie ist eine der bedeutendsten Kirchen in Deutschland: St. Michaelis in Hildesheim. 2010 jährt sich die Grundsteinlegung des Baus zum tausendsten Mal.

Das Jubiläum war Anlass für Landessuperintendent Eckhard Gorka, den Innenraum der Kirche genau vermessen zu lassen. Ein Team des Geodätischen Instituts der Leibniz Universität Hannover hat nun mittels eines terrestrischen Laserscanners erstmals ein präzises Bild des Innenraums geliefert.

Dafür wurde der Laserscanner an unterschiedlichen Stellen der Kirche platziert, wo das Instrument jeweils eine dreidimensionale Punktwolke erzeugt hat. Die so gewonnen Daten wurden am Rechner zu einem großen Bild zusammengeführt und liefern nun einen dreidimensionales Abbild des Sakralbaus.

St. Michaelis wurde im vergangenen Jahr aufwändig restauriert. Die Feierlichkeiten zum 1000. Jahrestag der Grundsteinlegung beginnen am Freitag, 15. Januar 2010 mit einem Festgottesdienst, an dem die Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann und Bundespräsident Horst Köhler teilnehmen. Wer sich selbst ein Bild von der Kirche, die seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, machen möchte, kann sich im Internet unter http://www.st-michaelis-hildesheim.de/ informieren.
Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Ing. Jens-André Paffenholz vom Geodätischen Institut unter Telefon +49 511 762 3191 oder per E-Mail unter paffenholz@gih.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

| Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Plattformübergreifende Symbiose von intelligenten Objekten im »Internet of Things« (IoT)
09.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

nachricht Von Fußgängern und Fahrzeugen: Uni Ulm und DLR sammeln gemeinsam Daten für das automatisierte Fahren
09.12.2016 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie