Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studierende präsentieren Web-Oberfläche für Behinderten-Werkstatt

11.09.2012
Studierende der Hochschule Rhein-Waal entwickeln einen Präsentations-Prototypen einer Web-Oberfläche für eine Behinderten Werkstatt der Stiftung Bethel in Bielefeld, der jetzt vorgestellt wurde.

Im Sommersemester 2012 haben sechs Studierende des Studiengangs „Information and Communication Design“ eine webbasierte Benutzeroberfläche entwickelt, die es der Holzwerkstatt von ProWerk in Bielefeld ermöglichen soll, neue Produkte im Internet anzubieten.

Das Projekt ist eine Kooperation der Hochschule Rhein-Waal mit der Düsseldorfer IGL (In der Gemeinde Leben gGmbH) und der Stiftung Bethel aus Bielefeld. Die Werkstätten, in denen Menschen mit Behinderung beschäftigt sind, können mit der entwickelten webbasierten Lösung besondere Dienstleistungen auch im World Wide Web bereitstellen. Sie können besondere, handwerkliche Leistungen anbieten und damit völlig neue Kundenkreise erschließen.

Die Prototypen, die im PIKSL-Labor in Düsseldorf mit dort beschäftigten Menschen mit Behinderung auf einfache und intuitive Handhabung hin getestet und optimiert wurden, konnten nun der Geschäftsführung von ProWerk in Bielefeld vorgestellt werden. Bei der Gestaltung war es besonders wichtig, einen virtuellen Ort zu schaffen, der schon über die digitale Bedienoberfläche Freundlichkeit und Attraktivität kommuniziert. Bestellvorgänge können unkompliziert und intuitiv über eine Benutzeroberfläche vorgenommen werden, die auf gängigen Computern genauso verwendbar ist wie auf mobilen Endgeräten, wie z.B. iPhone oder iPad.
Der betreuende Professor Jörg Petri erklärt: „Die Maßstäbe an die Studierenden waren hoch. Sie mussten umsetzbare Lösungen entwickeln, die visuell attraktiv und sympathisch die besonderen Leistungen der Werkstatt darstellen können.“ Präsentiert wurde direkt am Hauptsitz des Marketings der Stiftung Bethel in Bielefeld.

Stellvertretend für die Projekt-Gruppe stellten Anastasia Peters und Rene Roeterink, Studierende im vierten Semester des Studiengangs „Information and Communication Design“ der Hochschule Rhein-Waal das Produkt vor. Anastasia Peters: „Eigene Designs vor der Geschäftsführung von ProWerk präsentieren zu können ist natürlich sehr aufregend. Wir haben es mit ‚echten Kunden‘ zu tun, die alle für sie wichtigen Fragestellungen dargestellt sehen wollen, um entscheiden zu können, was wirklich umgesetzt wird.“

Prof. Petri ist sichtlich zufrieden: „Solche Termine sind für die Studierenden sehr wertvoll. Sie zeigen ihnen die ‚echte Welt‘, sie präsentieren jenseits des Schutzraums Hochschule und erhalten einen Eindruck in die Entscheidungsfindungen von Kunden, einen Einblick in ihren späteren Berufsalltag. Wir als Hochschule können dazu noch Kontextinformationen liefern, Produktionskosten abschätzen und Realisierungsvorschläge machen.

Zudem knüpfen und pflegen wir Kontakte, die auch für spätere Generationen von Studierenden nützlich sein können, wir sind immer an langfristigen und partnerschaftlichen Kooperationen interessiert. Gerade das Kommunikationsdesign kann hier einen wertvollen Beitrag für die Hochschule und ihre Integration in die Region leisten.“

Christin Hasken | idw
Weitere Informationen:
http://www.hochschule-rhein-waal.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Schnelle Time-to-Market durch standardisierte Datacenter-Container
28.03.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Modellfabrik Industrie 4.0: Forschungs- und Trainingsplattform für Wissenschaft und Wirtschaft
28.03.2017 | Hochschule Konstanz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten