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Steuerung aus der Wolke

01.07.2014

Das Auto hat sich in den vergangenen Jahren zu einem fahrenden Computer entwickelt

Software steuert heute sämtliche Komponenten eines Fahrzeugs – von der Klimaanlage über die Kommunikations- und Unterhaltungselektronik bis hin zu Fahrerassistenzsystemen.

Zukünftig sollen die Fahrzeuge selbst miteinander kommunizieren und dadurch zum Beispiel helfen, Unfälle zu vermeiden. Ein neuer Ansatz ist die Vernetzung von Fahrzeugen über das Internet in einer Cloud.

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern untersuchen derzeit in Kooperation mit einem Automobilzulieferer in einer Machbarkeitsstudie, wie sich Cloud-Lösungen einsetzen lassen, um die vorhandene Funktionalität der Automobilelektronik zu erweitern und zu ergänzen.

Die Kaiserslauterer Forscher entwickeln dazu eine geeignete Softwarearchitektur und testen diese in konkreten Anwendungsszenarien an einem Modellfahrzeug.

Entscheidend ist, dass das Zusammenspiel zwischen Fahrzeug und externem Server reibungslos funktioniert und dass Steuerungsbefehle zuverlässig und schnell an das Fahrzeug übertragen werden.

Der größte Vorteil solcher cloud-basierten IT-Services ist ihre flexible Einsatzmöglichkeit.

So können Fahrzeugfunktionen vom Kunden bedarfsabhängig für einen festgesetzten Zeitraum genutzt werden – beispielsweise ein Tempomat für die lange Autofahrt in den Sommerurlaub.

Auch für die Hersteller ergeben sich Vorteile: Im Fall von Rückrufaktionen etwa könnten betroffene Fahrzeughalter schneller und zuverlässiger informiert werden.

Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE  
Fraunhofer-Platz 1 | 67663 Kaiserslautern | www.iese.fraunhofer.de
Kontakt: Dr. Jens Knodel | Telefon +49 631 6800-2168 | jens.knodel@iese.fraunhofer.de
Presse: Nicole Spanier-Baro | Telefon +49 631 6800-1002 | nicole.spanier-baro@iese.fraunhofer.de

Nicole Spanier-Baro | Fraunhofer Forschung Kompakt

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