Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Softwarelösung: Fraunhofer nutzt fortschrittliche Suchtechnologie

18.05.2010
ConWeaver optimiert die Expertensuche in der Zentrale von Europas größter Einrichtung für angewandte Forschung.

Organisationsinternes Know-how schnell, punktgenau und effektiv zu finden, ist mehr denn je Grundvoraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Die Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft geht daher in der Verwaltung, Aufbereitung und Darstellung eigener Wissensressourcen neue Wege. Sie setzt mit der Software ConWeaver ein intelligentes maßgeschneidertes Recherchesystem ein. Ihre bereits bestehende IT-Infrastruktur wurde dafür nicht verändert.

"Mit Hilfe von ConWeaver wurden die unternehmensweit verfügbaren Informationen von Fraunhofer in einem einheitlichen Wissensnetz zusammengefasst und können nun einfach, strukturiert und schnell abgefragt werden", sagt Astrid Jancke von der Fraunhofer-Zentrale in München.

"Dieses zukunftsweisende Konzept der Suche macht es unseren Mitarbeitern möglich, zügig und zuverlässig die für sie relevanten bestmöglichen Informationen sogar mehrsprachig zu finden." Die Ergebnisse werden in einer übersichtlichen Suchmaske detailliert aufbereitet und in Kategorien angezeigt. Querverweise zu verwandten Themen bieten weitere Unterscheidungsmöglichkeiten an. Mit der intelligenten Suchmaschine lassen sich Recherchen individuell erweitern oder einschränken. Das System begleitet den Nutzer durch Navigations- und Suchhilfen bis zum gewünschten Ergebnis.

"ConWeaver funktioniert so einfach wie Google", erklärt ConWeaver-Geschäftsführer Dr. Thomas Kamps. "Bei uns wird man jedoch wesentlich strukturierter zum Ziel geführt." Im Gegensatz zu traditionellen Web-Volltextsuchmaschinen, die lediglich nach dem eingegebenen Wort oder Satz fahnden, kann ConWeaver auch formulierungsunabhängig, rechtschreibfehlertolerant und mehrsprachig über sinnverwandte Begriffe optimale Ergebnisse ermitteln. ConWeaver präsentiert die Erfahrungen aktueller Kunden in Anwenderberichten am 01.06.2010 auf dem 6. SemanticsDay "ConWeaver in der Praxis" in den Räumen des Fraunhofer IGD in Darmstadt.

ConWeaver, der Experte für die erweiterte Suche in Unternehmen, entwickelt und vermarktet Software für die automatische Integration von Unternehmensdaten sowie die intelligente semantische und multilinguale Suche. ConWeaver ist eine Ausgründung des Fraunhofer IGD, der weltweit führenden Einrichtung für angewandtes Visual Computing.

Konrad Baier | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.conweaver.de

Weitere Berichte zu: ConWeaver IGD Softwarelösung Suchtechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Mehrkernprozessoren für Mobilität und Industrie 4.0
07.12.2016 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Wenn das Handy heimlich zuhört: Abwehr ungewollten Audiotrackings durch akustische Cookies
07.12.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einzelne Proteine bei der Arbeit beobachten

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen

08.12.2016 | Messenachrichten

Seminar: Ströme und Spannungen bedarfsgerecht schalten!

08.12.2016 | Seminare Workshops