Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

So baut der Flughafen München Warteschlangen ab

14.06.2010
Elektronisches Aufrufsystem von Tensator sorgt für reibungslosen Ablauf im Terminal 2 in München und verkürzt die Wartezeiten

Reiselust am Münchner Flughafen. Freudig erregte Gesichter und vor Erwartung glänzende Augen blitzen immer wieder aus der Menschenmenge. Für alle muss es schnell gehen. Die Gedanken verweilen bereits am Reiseziel. Der Quick-Check-In Bereich im Terminal 2, gekoppelt mit einem elektronischen Aufrufsystem, macht zügiges Einchecken möglich.


Quick-Check-In am Flughafen München (Bild: Harald Beinlich, Tensator GmbH)

Der Flughafen München wickelte im Jahr 2009 rund 32,7 Mill. Passagiere ab. Damit nimmt er Platz 7 der europäischen Flughäfen ein. Für die Lufthansa ist der 1992 in Betrieb genommene Airport ein wichtiges Drehkreuz, überwiegend für kontinentale Flugverbindungen. Hohe Servicequalität steht bei dem 1926 gegründeten Kranich-Konzern ganz oben auf der Liste. Dazu gehört reibungsloses Einchecken beim Antritt einer Reise.

Nach einer Testphase wurden im September 2009 zwei elektronische Aufrufsysteme für den Quick-Check-In Bereich in Betrieb genommen. Die Reisenden buchen sich an einem der 80 Check-In-Automaten selbst ein und können anschliessend an einem der 26 Schalter Ihr Gepäck aufgeben. Den hohen Andrang an der Gepäckaufgabe regelt das elektronische Aufrufsystem von Tensator. Die Wartenden werden über einen zentral angebrachten 42‘‘ Monitor über den nächsten freien Schalter informiert. Über jeder Gepäckannahme befindet sich ein Kleinbildschirm mit der Schalternummer zur Orientierung.

Karsten Schiz, Manager Ground Services der Lufthansa München, sagt: „88 Prozent der befragten Passagiere sind sehr zufrieden und geben an, dass das Aufrufsystem eine Serviceverbesserung darstellt.“ Auch die Lufthansa-Mitarbeiter profitieren davon, wie Karsten Schiz weiter erläutert: „Für unsere Mitarbeiter bedeutet es ein professioneller Auftritt. Die befragten Kollegen sind der Meinung, dass das Aufrufsystem ihren Arbeitsablauf erleichtert.“

In Deutschland ist ein „amerikanisches Warteschlangensystem“ noch nicht üblich. Erfahrungen und Auswertungen zeigen jedoch, dass es bei einem solchen System, welches aus einer einzigen Warteschlange besteht, zügiger und gerechter zugeht. Der Aufruf eines freien Schalters erfolgt durch Auslösen eines funkgesteuerten Kontaktes durch den Mitarbeiter. Die Nummer mit Richtungspfeilen wird sofort auf den zentral platzierten Monitor übertragen. Das ermöglicht eine optimale Ausnutzung der Ressourcen. Die Warteschlange wird schneller abgebaut, die Zufriedenheit der Passagiere und Mitarbeiter erhöht.

Das elektronische Aufrufsystem (kurz: ECF, für: Electronic Call Forward) wurde von der Tensator Group entwickelt und installiert. Das ECF-System besteht aus einem 42‘‘ Monitor, zwei Lautsprechern, Media Hub, Kleinbildschirmen und Aufrufschaltern inklusive Sender. Auf dem Monitor können zwischen den Aufrufen Filme oder Informationen für die Passagiere gezeigt werden. Das nutzt beispielsweise auch die Lufthansa in München gerne. Durch ein Update im Mai 2010 kann das Einspeisen des Filmmaterials nun mit einem USB Stick am Hub erfolgen. Ausserdem bietet das System die Möglichkeit, Reports abzurufen, wie zum Beispiel Anzahl der eingecheckten Passagiere und den jeweiligen Zeitaufwand.

Die englische Tensator Group ist in Milton Keynes / UK ansässig und in Deutschland durch eine eigene Vertriebsgesellschaft in Frankfurt/Main vertreten. Das Unternehmen hat über 50 Jahre Erfahrung und ist heute weltweit führend in Personenleitsystemen. Mit ihren Lösungen lassen sich Besucherströme an praktisch allen Orten flexibel absichern und leiten. Sie tragen dazu bei, Wartezeiten zu verkürzen, die Sicherheit zu erhöhen, Ärger bei Angestellten und Kunden zu vermeiden und die Produktivität in Kassenbereichen zu erhöhen. Neben seinen weltweit bekannten Gurtpfostensystemen Tensbarrier® bietet das Unternehmen auch Regalsysteme für den Kassenbereich an, des Weiteren elektronische Aufrufsysteme, Beschilderungssysteme, digitale Wegweiser und Werbeträger, flexibel aufstellbare Werbebanner und anderes mehr. Die Produkte der Tensator Group sind an die unterschiedlichsten besonderen Anforderungen anpassbar. Zu den Kunden gehören große Handelsketten, Flughäfen, Museen, Hotels, Banken, Restaurants und zahlreiche Freizeitunternehmen.

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung:
Alexandra Leonhardt
Tensator GmbH
Silostraße 35a
65929 Frankfurt/Main
T: +49(0)69 300 3890-13

Alexandra Leonhardt | Tensator GmbH
Weitere Informationen:
http://www.tensator.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Störungsfreie Kommunikation für die Fabriken von morgen
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie