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Smartphones als Türöffner

05.10.2012
it-sa 2012: Fraunhofer SIT zeigt flexibles Management von Schließberechtigungen für NFC-basierte Funkschlösser

Auf der IT-Sicherheitsmesse it-sa in Nürnberg zeigt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie zum ersten Mal ShareKey, eine Smartphone-Lösung für NFC-Funkschlösser.


Schlüssel flexibel mit dem Smartphone verwalten.
Fraunhofer SIT

Mit ShareKey wird das Smartphone zum Türöffner für Autos, Hotelzimmer und Firmenbüros: Per App lassen sich Zugangsrechte flexibel verwalten: Insbesondere lassen sich Schlüssel zeitlich begrenzen, an andere Nutzer weitergeben und wie QR-Codes per E-Mail und SMS verschicken oder ausdrucken.

Eine ausgefeilte Sicherheitsarchitektur auf dem Smartphone schützt die kryptographischen Schlüssel vor mobiler Malware. Fraunhofer SIT präsentiert die Lösung vom 16. bis zum 18. Oktober auf dem Messegelände in Halle 12 am Stand 213. Weitere Informationen im Internet unter www.sit.fraunhofer.de/itsa .

Das Systemdesign von ShareKey berücksichtigt eingeschränkte Bandbreiten der NFC-Schnittstellen und mangelnde Rechenkapazitäten von NFC-Türschlössern. Die Prüfung der Schließberechtigungen erfolgt äußerst schnell, das Öffnen eines Funkschlosses mit ShareKey dauert weniger als 500 Millisekunden. Die Schließberechtigungen selbst erzeugt das System als kryptographische Tokens, die mittels etablierter Sicherheitsprotokolle generiert und verwaltet werden.

Die Software lässt sich auf unterschiedliche Weise sicher in die Smartphone-Plattform integrieren, als reine Softwarelösung auf Basis einer mehrschichtigen Sicherheitsarchitektur oder als Lösung, bei der die kryptographischen Schlüssel auf einer besonders gesicherten Hardware-Komponente abgelegt werden, zum Beispiel auf einer Smartcard.

Dies ermöglicht Nutzern große Flexibilität in der Systemgestaltung und -nutzung. Die reine Software-Implementierung setzt keine Anpassung der Hardwareplattform voraus. Fraunhofer SIT hat die Lösung mithilfe von handelsüblichen Android-Smartphones und NFC-Hardware realisiert.

Oliver Küch | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.sit.fraunhofer.de/

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