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Ziel des Projektes ist es, die Administration von Rechnerinfrastrukturen so zu vereinfachen, dass neben eigenen Rechnern auch externe Clouddienste zum Einsatz kommen können. Dafür müssen geeignete Sicherheitspolitiken entwickelt werden, die den unterschiedlichen Zugangsberechtigungen und -zugriffen von (lokalen) IT-Systemen, Anwendern aber auch Cloud-Anbietern gerecht werden.
Damit Unternehmen und Organisationen Cloud-basierte Dienste wirtschaftlich und sicher nutzen können, arbeiten im Projekt SATCloud Linux-Entwickler und Wissenschaftler an der Realisierung einer einfachen Administration sogenannter Mixed Cloud-Umgebungen, in denen Clouds einen festen Bestandteil der Rechnerinfrastruktur bilden. Die daraus resultierenden unterschiedlichen Vertrauenskontexte stellen für die Administration solcher Verbünde eine große Herausforderung dar. Aus rechtlichen und firmenpolitischen Gründen darf nicht jeder beliebige Bestandteil einer Firmeninfrastruktur auf eine externe Cloud ausgelagert werden. Im Gegensatz dazu soll aber die hohe Verfügbarkeit der Cloud – im Vergleich zu den internen Rechnern – weitgehend unabhängig vom Zustand der firmeninternen Infrastruktur gewährleistet bleiben. Die dafür notwendige lokale Administration der Cloud erfordert daher entsprechende Synchronisationsmechanismen (Multi-Master-Replication), um eine zuverlässige und einheitliche Verwaltung des gesamten Verbundes zu gewährleisten.
Deshalb soll im Rahmen des SATCloud-Projektes eine Sprache entwickelt und implementiert werden, in der verschiedene Vertrauensstufen, differenzierte Sichten und Konfliktlösungsstrategien bei Multi-Master-Replication für die Cloud formuliert werden können. Die Projektergebnisse werden anschließend als Open Source Software bereit gestellt. SATCloud wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert.
Über die Univention GmbH:
Univention ist führender europäischer Anbieter von Open Source-Produkten für wirtschaftlichen Betrieb und effiziente Verwaltung von IT-Infrastruktur. Im Mittelpunkt des Angebots steht die Linux-Infrastrukturlösung Univention Corporate Server (UCS). UCS ist eine moderne Enterprise-Linux-Distribution mit integrierter Open Source-Lösung für das Identity- und Infrastruktur-Management, die auch in anspruchsvollen Umgebungen eine effiziente und zentral gesteuerte Verwaltung ermöglicht. Das Kernprodukt UCS wird unter anderem durch darauf aufbauende Produkte für die plattformübergreifende Verwaltung von Thin Clients, einem Open Source-Desktop für professionelle Anwender, sowie eine integrierte Server- und Desktop-Virtualisierungslösung ergänzt. Die Produkte passen sich dank mitgelieferter Konnektoren, etwa zu Microsoft Active Directory, gut in vorhandene Infrastrukturen ein und erlauben eine einfache Migration. Eine wachsende Zahl von Softwareherstellern, darunter die Groupware-Hersteller Open-Xchange, Zarafa oder die ECM-Hersteller Agorum und O3Spaces, bieten für den Betrieb mit UCS optimierte Pakete an, die sich u.a. in das UCS-Managementsystem integrieren lassen. UCS ist damit die Open Source-Integrationsplattform für IT-Infrastrukturbetrieb und -management.
Über das Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI):
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) mit Sitz in Kaiserslautern, Saarbrücken und Bremen sowie einem Projektbüro in Berlin hat sich seit der Gründung 1988 zum weltweit größten Forschungszentrum auf diesem Gebiet entwickelt. Aktuell forschen mehr als 400 Mitarbeiter aus 60 Nationen an innovativen Software-Lösungen mit den inhaltlichen Schwerpunkten Wissensmanagement, Cyber-Physical Systems, Robotics Innovation Center, Innovative Retail Laboratory, Institut für Wirtschaftsinformatik, Eingebettete Intelligenz, Agenten und Simulierte Realität, Erweiterte Realität, Sprachtechnologie, Intelligente Benutzerschnittstellen sowie Innovative Fabriksysteme. Das Finanzierungsvolumen lag 2010 bei ca. 36 Millionen Euro. Der Erfolg: über 50 Professoren und Professorinnen aus den eigenen Reihen und 57 Spin-Off-Unternehmen mit mehr als 1.300 hochqualifizierten Arbeitsplätzen.
Weitere Informationen:
http://www.satcloud.de
http://www.univention.de
http://www.dfki.de/cps
DFKI-Kontakt:
Prof. Dr. Dieter Hutter
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Cyber-Physical Systems
Enrique-Schmidt-Str. 5
28359 Bremen
Tel.: +49 (0)421 218-64277, Fax: +49 (0)421 218- 98 64277
E-Mail: Dieter.Hutter@dfki.de
Internet: http://www.dfki.de
Univention-Pressekontakt:
Silvia Frank
Univention GmbH
Mary-Somerville-Straße 1
28359 Bremen
Tel.: +49 421 22232-24, Fax: +49 421 22232-99
E-Mail: frank@univention.de
Internet: http://www.univention.de
DFKI-Pressekontakt:
Franziska Martin, M.A.
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Cyber-Physical Systems
Enrique-Schmidt-Str. 5 (Cartesium)
28359 Bremen
Tel.: +49 (0)421 218-64255, Fax: +49 (0)421 218-98 64255
E-Mail: Franziska.Martin@dfki.de
Internet: http://www.dfki.de
Franziska Martin | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.satcloud.de/
www.dfki.de/cps
www.univention.de/
Weitere Berichte zu: Administration > Cloud Computing > Cloud-Technologie > CPS > DFKI > DFKI-Forschungsbereich > Intelligenz > Künstlich > Künstliche Intelligenz > Multi-Master-Replication > Open Source > Rechner > Rechnerinfrastruktur > SATCloud > Source > Thin Clients > Vertrauenskontexte
Robotics: Gesturing for control
24.05.2012 | The Agency for Science, Technology and Research (A*STAR)
Researchers take virus-tracking software worldwide
23.05.2012 | Ohio Supercomputer Center
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
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24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten