Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Serviceroboter für Senioren

02.09.2013
Herr M. sieht nicht mehr so gut und kann nur noch mit einem Stock gehen.

Dennoch kommt ein Umzug ins Pflegeheim für den alleinlebenden Achtzigjährigen nicht in Frage. Wie Herr M. wollen die meisten älteren Menschen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben und selbstbestimmt leben.

Künftig sollen teilautonome Serviceroboter hilfebedürftige Senioren im Haushalt unterstützen und ihnen ein eigenständiges Leben in vertrauter Umgebung ermöglichen.

Die für einen solchen »Shadow Robot« benötigten Sensor- und Steuerungsfunktionen sowie entsprechende Benutzer- und Kommunikationsschnittstellen haben Forscher am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA entwickelt.

An der Umsetzung auf dem Roboterassistenten Care-O-bot 3 tüftelten die Forscher gemeinsam mit elf weiteren Partnern im EU-Projekt »SRS«, kurz für Multi-Role Shadow Robotic System for Independent Living.

In der Regel steuern die pflegebedürftigen Senioren den Roboter selbst. Allerdings kann auch ein Callcenter von außen eingreifen und ihn aus der Ferne bedienen, etwa wenn er schwierige Aufgaben nicht selbsttätig lösen kann.

Auch in Notfällen kann das Callcenter die Steuerung des »Shadow Robot« übernehmen, über diesen mit den Senioren Kontakt aufnehmen und damit eine schnelle und zielgerichtete Hilfe sicherstellen. Mit Hilfe der Monitoring-Funktionen haben auch besorgte Angehörige die Möglichkeit, nach dem Rechten zu sehen – so, als ob sie selbst vor Ort wären.

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Nobelstr. 12 | 70569 Stuttgart | www.ipa.fraunhofer.de
Kontakt: Dr. Birgit Graf | Telefon +49 711 970-1910 | birgit.graf@ipa.fraunhofer.de

Presse: Axel Storz | Telefon +49 711 970-3660 | axel.storz@ipa.fraunhofer.de

Dr. Birgit Graf | Fraunhofer Forschung Kompakt
Weitere Informationen:
http://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2013/september/Kurzmeldungen.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Layouterfassung im Flug: Drohne unterstützt bei der Fabrikplanung
19.05.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Intelligente Industrialisierung von Rechenzentren
15.05.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten