Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schnitzeljagd innovativ: Geogaming gepaart mit Augmented Reality

20.01.2010
Auf der heute beginnenden zweitägigen Fachmesse Best of Events International in Dortmund präsentiert die BITOU GmbH das vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT entwickelte Geogame "Der Alchemist".

Ausgestattet mit kleinen ultramobilen PCs (UMPCs) begeben sich die Spieler auf eine Art Schnitzeljagd und müssen im Spielareal versteckte Zutaten suchen, um daraus Zaubertränke zu brauen. Gespielt wird auf dem Stand des Convention Bureaus Karlsruhe, Halle 7, Stand 7079.

"Der Alchemist" ist ein kleines, gut handhabbares Augmented Reality (AR) Spiel über Alchemie und Zaubertränke. Es wird gewöhnlich gleichzeitig in mehreren Teams gegeneinander gespielt. Die rivalisierenden Teams begeben sich auf die Suche nach den besten Zutaten und versuchen, möglichst viele magische Tränke zu brauen, um so am Ende als Sieger aus dem alchemistischen Wettstreit hervorzugehen.

Als Spielgeräte dienen ultramobile PCs (UMPCs) oder alternativ Tablet-PCs, an deren Rückseite eine Kamera montiert ist. Auf dem Bildschirm des tragbaren PCs ist das Videobild der Kamera zu sehen. Der Benutzer schaut also quasi durch den Bildschirm hindurch, als blicke er durch ein Fenster. Damit gehen die Spieler auf die Suche nach so genannten Marken, die mit virtuellen Objekten belegt sind. Erkennt die Kamera eine Marke, wird das entsprechende 3D-Objekt in das Kamerabild mit eingeblendet, hier mit den Zutaten für die Zaubertränke.

"Die Anwendung ist aufgrund seiner preiswerten, robusten Hardware gut gerüstet für den noch recht neuen Geogaming-Markt. Auch die Software kann leicht auf Kundenwünsche angepasst werden, etwa wenn die virtuellen Elemente engeren Bezug zu einem bestimmten Firmen-Event haben sollen", beschreibt Dr. Rod McCall vom Fraunhofer FIT das Spiel. Möglich macht dies eine XML-basierte Spielbeschreibung, die in einer Web-basierten Autorenumgebung editiert werden kann.

Aktuell wurde eine Kooperation mit der BITOU GmbH geschlossen. Das Staufener Unternehmen nimmt das Spiel in sein Produktportfolio auf. Die BITOU GmbH bietet europaweit Betriebsausflüge, Rahmenprogramme für Tagungen und Teamtrainings mit anschließender Reflexion an. Zu den Kunden zählen Abteilungen großer Firmen, mittelständische Unternehmen und auch Vereine. Eines der Hauptprodukte ist das Geocaching / Geogaming. BITOU hat diese Spielformen weiterentwickelt und mit Geländespielen, Kartenspielen, Brettspielen und anderen Spielevarianten kombiniert. Ausgestattet mit modernen technischen Hilfsmitteln wie GPS-Geräten, Handys und weiterem Equipment entsteht ein besonders spannendes Spielerlebnis für Gruppen und Teams.

Kontakt:
Alex Deeg
pr@fit.fraunhofer.de
Telefon +49 2241 14-2208
Jörg Kürschner
kuerschner@bitou.de
Telefon +49 7633 808866

Alex Deeg | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.fit.fraunhofer.de
http://www.bitou.eu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht CrowdWater: eine App für die Hochwasser-Forschung
18.05.2018 | Universität Zürich

nachricht Hochautomatisiertes Sehen auf dem Prüfstand
17.05.2018 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics