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Roboter Ruby knackt Rekord für die Lösung des Zauberwürfels (Rubic Cube)

01.06.2011
Studenten der Swinburne University of Technology in Austalien brechen mit ihrem Roboter den Rekord im automatischen Lösen des Zauberwürfel - Puzzles.

Der Roboter namens Ruby kann den Puzzle-Würfel in knapp 10 Sekunden in seine farblich einheitliche Ausgangsposition bringen. Die von dem Roboter benötigte Zeit, um die aktuelle Würfeleinstellung zu scannen, ist dabei eingerechnet.

Sechs Absolventen eines Doppelabschlusses im Bereich Robotik/Mechatronik und Informatik/ Softwareentwicklung haben Ruby im Rahmen ihrer abschließenden Projektarbeit entwickelt und gebaut. Das Swinburne Team setzte sich zusammen aus den beiden Zwillingsbrüdern und Computergenies David und Richard Bain, Daniel Purvis, Jarrod Boyes, Miriam Parkinson und Jonathan Goldwasser.

„Ruby scannt jede Seite eines gemischten Zauberwürfels mithilfe einer Webcam und entwickelt dann per Software Algorithmus eine Lösungsstrategie, die dem Hochgeschwindigkeitsroboter durch ein eingebautes Steuerungssystem in Echtzeit übermittelt wird“, teilte der stellvertretende Dekan der Fakultät für Informations- und Kommunikationstechnologien Professor Chris Pilgrim mit. Durch ihre Fachkenntnisse im Bereich Robotik und Softwareentwicklung gelang es den Studenten, einen Roboter mit einem schnellen visuellen Trackingsystem zu entwickeln, das Bewegungen äußerst präzise durchführen und Zeitabläufe genau einteilen kann“.

Die Studierenden haben Rubis neue Weltbestzeit zur Lösung des Zauberwürfels beim Guiness Buch der Rekorde eingereicht. Der menschliche Rekord wird aktuell von Feliks Zemdegs gehalten, der beim diesjährigen Würfelwettbewerb Kubaroo Open in Melbourne einen 3x3x3 Zauberwürfel in der Bestzeit von 6,24 Sekunden löste.

Im Oktober 2010 war es dem bisherigen maschinellen Weltrekordhalter Cubinator gelungen, den gemischten Puzzle-Würfel in 18,2 Sekunden zu lösen.

Der Roboter Ruby wird am 21. August am Tag der Offenen Tür der Swinburne University zu bewundern sein.

Weitere Informationen:

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Sabine Ranke-Heinemann | idw
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