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Roboter als energiesparende Helfer in industriellen Umgebungen

11.04.2014

Forscher des Fraunhofer FKIE an Forschungsprojekt Robot}air{ beteiligt.

Aufgrund immer weiter ansteigender Energiekosten sind Unternehmen heute verstärkt darum bemüht, ihre Produkte energieeffizient herzustellen.


Inspektionssystem mit Flug- und Bodenroboter

© Fraunhofer FKIE

Bisher ungenutzte Energiespar-Möglichkeiten rücken zunehmend in den Vordergrund. Druckluft gilt als teurer Energieträger, der mit niedrigem Wirkungsgrad erzeugt wird. Aufgrund geringer Produktrelevanz und schlechter räumlicher Erreichbarkeit an Hallenwänden oder unter der Hallendecke wurden Lecks in Druckluftanlagen bisher oft vernachlässigt.

Durch regelmäßige Inspektionen können sie jedoch frühzeitig entdeckt und Verluste so verringert werden.

Ziel des angelaufenen Forschungsprojektes Robot}air{ ist daher die Entwicklung und Evaluation eines prototypischen und kostengünstigen Boden-Luft-Servicerobotersystems für die Detektion und Ortung von Druckluftleckagen in verschiedenen Installationshöhen. Im Vordergrund stehen dabei eine nachhaltige Ressourcen- und Energienutzung.

Darüber hinaus soll das System dabei helfen wichtige Faktoren der Arbeitsumgebung zu bestimmen. Hierbei wird das Ziel verfolgt, das Arbeitsklima weiter zu verbessern und so langfristig dem Wohl des Arbeitnehmers zu dienen.

Das Fraunhofer FKIE entwickelt im Rahmen des Projekts die Boden-Luft-Koordination der beiden Robotersysteme. Forscher des Instituts suchen nach Möglichkeiten der Bewegungsplanung und nach weiteren Mobilitätsfunktionen für das Abfahren von Inspektionsrouten mit dem bodengebundenen Robotersystem.

Zur Boden-Luft-Koordination zählt auch die fortlaufende Positionsbestimmung des Flugroboters, um dessen Messwerte verorten zu können. Im Laufe der nächsten zwei Jahre soll zusammen mit den Konsortialpartnern ein prototypischer Demonstrator aufgebaut und getestet werden.

Weitere Informationen:

http://www.robotair.de
http://www.fkie.fraunhofer.de/de/presse/pressemitteilungen-2014/Robotair.html

Herrad Schmidt | Fraunhofer-Institut

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