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Bei großen Unfällen gestaltet sich die Versorgung der Verletzten aufgrund von Zeitmangel und unpräzisen Informationen oft schwierig. Das DAI-Labor der TU Berlin hat sich an dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von Februar 2009 bis Juli 2012 geförderten Projekt ALARM beteiligt, um ein übergreifendes Konzept zur elektronischen Datenerfassung und Nutzung in Unfallsituationen zu entwickeln.
Bei Großschadensereignissen treffen Feuerwehr und Polizei ein und berichten per Funk an die jeweiligen Leitstellen. Die Notärzte stufen die Patienten vor Ort nach dem Grad ihrer Verletzung ein und füllen Patientenkarten aus. Es findet keine elektronische Erfassung der Informationen statt. Die „Adaptive Lösungsplattform zur Aktiven technischen Unterstützung beim Retten von Menschenleben“ (ALARM) bietet nun eine elektronische Dokumentation dieser Informationen und deren Transfer an. Jeder einzelne Prozessschritt, beginnend mit der Sichtung der Patienten über die ärztliche Einstufung nach dem Verletzungsgrad, die Behandlung, die Zuweisung in die Zielklinik, der Abtransport in die Klinik sowie Ressourcensteuerung wird digital aufgezeichnet. Über Tablet-PCs oder PDA werden die Daten erfasst und zusätzlich auf einem Armband mit RFID-Chip am Patienten gespeichert. Auf eine lokale Plattform werden die Daten übertragen und dort findet die Speicherung, Aufbereitung und Verteilung der eingegangenen Daten statt.
In einer real nachgestellten Zugentgleisung wurde die Nutzbarkeit des Systems am 1. Oktober 2011 mit 35 Verletzten evaluiert. Die Ergebnisse bewiesen gewinnbringendes Potential hinsichtlich dem Schutz und der Rettung von Menschenleben.
ALARM ist eins von vielen Projekten, die im Rahmen „Forschung für die zivile Sicherheit 2007-2011“ vom BMBF gefördert wurden. An dem Projekt ALARM sind neben dem DAI-Labor der TU Berlin die Berliner Feuerwehr, die Charité Universitätsmedizin Berlin, die Condat AG, die PRIVAT-NERVEN-KLINIK Dr. med. Kurt Frontheim GmbH, die HiSolutions AG und die TSI Telematic Solutions International GmbH beteiligt.
Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Sahin Albayrak arbeitet das DAI-Labor der TU Berlin seit 20 Jahren mit seinen mittlerweile mehr als 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an technologischen Innovationen für die Alltagsgestaltung. Es gehört zu den größten Forschungseinrichtungen im Bereich Smart Services und Smart Systems in Deutschland.
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Dipl.-Inform. Carsten Wirth, DAI-Labor der TU Berlin, E-Mail: carsten.wirth@dai-labor.de, Internet: www.dai-labor.de, www.alarm-projekt.de
Stefanie Terp | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.alarm-projekt.de
www.dai-labor.de
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Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
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Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
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Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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