Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

queo startet zweijähriges Forschungsprojekt „Cool Navigate“

22.05.2012
Ziel: energieoptimierte Anwendungen für mobile Endgeräte

Der Geschäftsbereich queo flow der queo GmbH startet 2012 ein zweijähriges Forschungsprojekt zusammen mit dem Lehrstuhl für Multimediatechnik der TU Dresden. Das Projekt mit dem Titel „Cool Navigate“ widmet sich der Entwicklung und Erforschung von Softwarestrategien und ‐komponenten für adaptive, verteilte Rich Internet Anwendungen (RIA) im mobilen Web.

Dabei wird abhängig von den Eigenschaften des mobilen Endgerätes und der mobilen Kommunikationsstrecke eine energieoptimierte Nutzung des Endgeräts angestrebt. Fokus ist die Finanzbranche insbesondere der Bereich der mobilen Finanzinformationssysteme. Bisher spielte dort eine Optimierung der mobilen Applikationen hinsichtlich des Energieverbrauchs auf dem Server oder Client keine besondere Rolle. Cool Navigate ist eines der Verbundprojekte der Area 2 des Spitzenclusters Cool Silicon, die die Verbesserung der Software und Hardware in modernen mobilen Kommunikationssystemen sowie die erforderlichen Systemkomponenten erforschen.

Mit dem Forschungsprojekt „Cool Navigate“ führt der Geschäftsbereich queo flow (Web- und Softwareentwicklung) seine bisherigen Innovations- und Forschungstätigkeiten kontinuierlich fort. Seit 2006 ist die queo GmbH als Innovationsunternehmen in wissenschaftlichen Projekten aktiv, deren Ergebnisse verschiedenen Branchen zugutekommen. queo flow entwickelt unter anderem seit Jahren für die Finanzbranche (inkl. Fonds, Retail Banken, Börsenplätze), Beratungsunternehmen, Health Care, das Luxusgütersegment sowie die Fertigende Industrie maßgeschneiderte Web- und Softwareanwendungen.

André Pinkert, Managing Director: „Wir freuen uns mit „Cool Navigate“ die erfolgreiche und enge Zusammenarbeit mit der TU Dresden und dem Lehrstuhl für Multimediatechnik fortsetzen zu können. Technisches Ziel des Forschungsprojektes wird zudem die Entwicklung eines Demonstrators in Form eines mobilen kontextsensitiven Informationssystems für den Finanzmarkt sein. Hier wird unsere Erfahrung mit innovativer Softwareentwicklung im Finanzbereich hilfreich sein. Zudem wird die Energie- und Datenoptimierung auf längere Sicht ein dauerhaft wichtiges Thema für alle Branchen werden.“

Technischer Hintergrund: Bei mobilen Endgeräten gibt es bereits verschiedenste Ansätze zur energieoptimierten Nutzung. Allerdings beschränken sich diese ausschließlich auf das jeweilige Endgerät und beziehen nicht die Möglichkeit der flexiblen Verlagerung von Anwendungskomponenten und damit Rechenleistung auf den Server oder die Endgeräte ein, insofern diese über entsprechende Leistung verfügen. Gerade bei Web‐Anwendungen bietet es sich an, durch dynamische Rekonfiguration verschiedenste Optimierungsziele zu erreichen, zu denen unter anderem die optimale interaktive Benutzerführung, die Minimierung des Datenverkehrs oder ein minimaler Energieverbrauch des Endgerätes gehören. Anhand eines Demonstrators für den Finanzsektor wird im Rahmen des Projektes durch queo untersucht, inwiefern sich die bisher starre Verteilung von Funktionalitäten zwischen Server und Endgerät in Zukunft dynamischer gestalten lässt.

Der Markt für mobile Anwendungen wird in den kommenden Jahren ein großes Wachstum erfahren. Zum einen gibt es immer mehr Anwendungen für den mobilen Einsatz, und zum anderen steigt der Anteil an Smartphones und Tablets an der Gesamtmasse vertriebener Mobilfunkgeräte stetig. Laut Gartner wird der Umsatz für mobile Anwendungen (Umsatz in Mobile Application Stores) im Jahr 2013 mit 29,47 Milliarden US Dollar bewertet (vgl. http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=1282413).

Über queo
queo ist eine Agentur für kreative Kommunikation, ganzheitliche Onlinevermarktung sowie individuelle Web- und Softwareentwicklung mit Sitz in Dresden. Die Agentur wurde 2004 gegründet und beschäftigt derzeit 70 Mitarbeiter in den drei Geschäftsbereichen queo media (Kommunikationsdesign), queo flow (Software- und Webentwicklung) und queo insight (Onlinevermarktung). Besondere Expertise kann queo in den Branchen Finanzen & Versicherungen, Gesundheit sowie Technologie, Beratung und Automotive vorweisen. Zu den Kunden gehören unter anderem die AOK PLUS, Allianz Global Investors, Volkswagen, die SMA Solar Technology AG oder die Deutsche Börse Group.
Kontakt: queo GmbH, Tharandter Str. 13, 01159 Dresden, www.queo-group.com
, Mail: presse@queo-group.com, Tel. 0351-213038290
Über die Professur für Multimediatechnik (Technische Universität Dresden)
Die Professur für Multimediatechnik wurde im Mai 1995 an der Fakultät Informatik der Technischen Universität Dresden als Stiftungsprofessur der Industrie gegründet. In der Forschung beschäftigt sich der Lehrstuhl mit Methoden, Techniken und Werkzeugen zur Entwicklung intelligenter kompositer Rich Internet Applications (kRIA) für stationäre, mobile und kollaborative Anwendungsszenarien. Ziel ist die Anwendung serviceorientierter Paradigmen auf die Entwicklung webbasierter Benutzerschnittstellen kompositer RIA. Dieses Konzept wird in Richtung End-User Development entsprechender Anwendungen erweitert. Außerdem werden Verfahren zum Information Life Cycle Management semantisch beschriebener multimedialer Dokumente und intelligente semantische Speicherverfahren untersucht.

Link: http://mmt.inf.tu-dresden.de

Claudia Burkhardt | queo GmbH
Weitere Informationen:
http://mmt.inf.tu-dresden.de
http://www.queo-group.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Computer mit Köpfchen
18.08.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Pepper, der neue Kollege im Altenheim
17.08.2017 | Universität Siegen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie