Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Plug & work-System für flexible Produktion z.B. in der Automobilindustrie

10.12.2008
USB-Schnittstelle für Produktionsanlagen
Leitsysteme und digitale Fabrik wachsen zusammen.
Reibungsloser Datenaustausch zwischen Systemen.
Intelligentes Engineering spart Zeit und Geld
Plug & work-System für flexible Produktion.

Sie erkennt Produktionsanlagen automatisch und verbindet sie mit produktionsnahen IT-Systemen: Eine "USB-Schnittstelle" für Produktionsanlagen hat das Fraunhofer Institut für Informations- und Datenverarbeitung - IITB - in Karlsruhe entwickelt.

Das neue Verfahren spart Engineering-Aufwendungen bei Inbetriebnahmen und versetzt Maschinen- und Anlagenhersteller in die Lage, ihre Anlagen an beliebige produktionsnahe IT-Systeme ihrer Kunden anzubinden.

Die universelle Automatisierungsschnittstelle verbindet Produktionsanlagen und Manufacturing Execution Systeme (MES) miteinander, so dass eine herstellerübergreifende automatisierte Kommunikation möglich wird. Sie schafft die Basis, auf geänderte Produktionsbedingungen schnell und flexibel zu reagieren, zum Beispiel bei Änderungen am Produkt oder wenn rationellere Fertigungsmethoden installiert werden sollen. Was bisher wegen der Systembrüche und unterschiedlicher Dateiformate oft manuell und mit viel Aufwand angepasst werden musste, erkennt das MES jetzt automatisch. Diese Anpassungsfähigkeit sichert Produktionsunternehmen strategische Wettbewerbsvorteile und spart bis zu 30 Prozent Änderungskosten bei Anlagenlieferanten.

Um das neue Verfahren breit anwendbar zu machen, hat sich das Fraunhofer IITB für zwei gängige Industriestandards entschieden. Alle herstellerspezifischen Daten und alle Daten des Betreibers aus Elektro-, Materialfluss- und Layoutplanung werden gesammelt und in systemunabhängige Dateien übersetzt. Jedes IT-System kann anschließend die benötigten Daten hier auslesen. So spart die universelle Automatisierungsschnittstelle aufwendige Engineering-Leistungen, und Hersteller sind in der Lage beliebige Hausstandards ihrer Kunden zu bedienen.

Das Fraunhofer-Institut für Informations- und Datenverarbeitung - IITB - in Karlsruhe steht seit mehr als 50 Jahren für innovative Softwarelösungen. Das IITB-Geschäftsfeld Leitsysteme umfasst komplexe IT-Systeme, mit denen Produktionsprozesse effizient unterstützt werden können. Das Fraunhofer IITB liefert dabei nicht nur einzelne Systemkomponenten, sondern konzipiert, spezifiziert, entwickelt und wartet umfassende produktionsnahe IT-Lösungen. Zum Kundenkreis des IITB gehören u.a. Daimler, Siemens, ThyssenKrupp, MPDV Mikrolab, Kolbenschmidt Aluminium etc.

Sibylle Wirth | idw
Weitere Informationen:
http://www.iitb.fraunhofer.de/servlet/is/24475/
http://www.iitb.fraunhofer.de/servlet/is/23333/
http://www.iitb.fraunhofer.de/servlet/is/3403/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Living: VDE-Institut entwickelt Cloud-basierte interoperable Testplattform
15.02.2017 | VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

nachricht Saarbrücker Informatiker machen „Augmented Reality“ fotorealistisch
15.02.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie