Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Offizieller Start des Baltic Highway, dem schnellsten Datenübertragungsnetz zwischen Ost- und Westeuropa

22.01.2015

Gestern fand der offizielle Start des Baltic Highway statt, einem modernen Datenübertragungsnetz, das Tallinn (Estlanda) und Frankfurt (Deutschland) über Riga (Lettland), Vilnius (Litauen), Warschau (Polen) and Berlin (Deutschland) miteinander verbindet. Das 3000 km lange Glasfasernetz zeichnet sich durch seine Zuverlässigkeit, geringe Latenz von nur 35 Millisekunden, eine Kapazität von 100G pro Kanal und einen Gesamtdurchsatz von 9,6 Tbit/s aus.

Das Projekt Baltic Highway wurde von drei Partnern umgesetzt - Data Logistics Center (Litauen), Latvenergo (Lettland) and Televõrk (Estland). Die Entwicklung des Datennetzes dauerte über fünf Jahre und erforderte Investitionen in Höhe von mehr als 1,5 Millionen Euro.

Baltic Highway ist das erste und einzige nahtlose (also nicht aus unterschiedlichen Segmenten von Betreibernetzen bestehende) Netz, das die Infrastruktur eines einzigen Herstellers nutzt. Darüber hinaus ist es die kürzeste Datenautobahn, die Ost- und Westeuropa verbindet und die Möglichkeit bereitstellt, auch Sankt Petersburg (Russland) über 100G- und Weissrussland über 10G-Verbindungen zu erreichen.

"Das Netz ist für Big-Data-Betreiber sowie Finanzorganisationen und Banken höchst relevant, da für sie ein schnellerer Datenaustausch wichtig ist. Es ist entscheidend für die Mega-Datacenter von Microsoft, Google und Yandex, die in Finnland eingerichtet wurden, denn bis heute verwendeten sie 10G-Datenübertragungsnetze. Baltic Highway ist wie eine Schnellstrasse nach Frankfurt, aber ohne Kreuzungen und Grenzkontrollen", sagt Juozas Rumbutis, Leiter der Vertriebsabteilung von Data Logistics Center.

Baltic Highway verwendet Glasfasern, die in der von den Energieunternehmen betriebenen Infrastruktur verlegt wurden, also an Hochspannungsleitungen und Gaspipelines.

Informationen zu Data Logistics Center http://www.datalogistics.lt/en

UAB Data Logistics Center, Teil der Unternehmensgruppe Lietuvos energija, ist einer der grössten Datacenter- und Datenübertragungsbetreiber in den Staaten des Baltikums. Das Unternehmen wurde 2010 durch mehrere litauische Spezialisten für IT, Telekommunikation und Ausrüstungsverwaltung als gemeinsames Unternehmen gegründet. Das Unternehmen verfügt über mehr als 20 Jahre an Erfahrung auf dem Gebiet der Datenübertragung und -speicherung. Data Logistics Center ist Mitglied der Baltic-Optical-Network-Allianz.


Weitere Informationen erhalten Sie von:
Paulius Jakutavicius
Communication Project Manager, Data Logistics Center
Telefon: +370-699-92537
E-Mail: paulius.jakutavicius@datalogistics.lt

Paulius Jakutavicius | presseportal

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Forschungsprojekt: Zukünftige Fahrzeugtechnologien im Open Region Lab – ZuFOR
30.03.2017 | Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

nachricht Schnelle Time-to-Market durch standardisierte Datacenter-Container
28.03.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE