Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wenn Nutzer die Software nicht bedienen können

10.03.2011
Neu gegründetes Spin-off-Unternehmen der TU Berlin hilft Firmen bei der Entwicklung gebrauchstauglicher Produkte

Als Spin-off der TU Berlin ist die UCB Usability Consulting Berlin GmbH gegründet worden. Damit wird das Angebot der Kompetenzinitiative Usability (KiU) fortgesetzt und die vom Mittelgeber geforderte Nachhaltigkeit der Maßnahme erfüllt. KiU war drei Jahre vom Bundesministerium des Inneren gefördert worden. Die Förderung läuft im Juli dieses Jahres aus.

Außerdem ist das Unternehmen soeben mit dem Label „TU Startup“ ausgezeichnet worden. UCB wird die enge Zusammenarbeit mit dem TU-Studiengang „Human Factors“ fortsetzen und dabei sowohl neue Forschungserkenntnisse in die Praxis umsetzen, als auch Studierenden in Form von Praktika und Masterarbeiten Praxiserfahrungen ermöglichen. Damit bleibt die UCB dem Auftrag des Bundesministeriums an die KiU treu, den Know-how-Transfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft zu leisten.

Mit der Gründung der UCB Usability Consulting Berlin GmbH Anfang dieses Jahres setzen KiU-Projektleiter Prof. Dr. Manfred Thüring und seine Mitarbeiterin Daniela Keßner das Angebot der KiU fort: Experten überprüfen eine Software auf die Einhaltung von Usability-Standards, führen Produkt-Tests mit echten Nutzern durch oder analysieren die Usability eines Produkts im Vergleich mit seinen Konkurrenten (Benchmark-Studie).

Der Fachbegriff Usability meint die Gebrauchstauglichkeit oder Nutzerfreundlichkeit aller Arten von Interaktiven Produkten wie Software, Webseiten, Online-Shops, aber auch von Heizungssteuerungen. Was tun, wenn die Nutzer bei der Bedienung Probleme haben und entweder gar nicht oder nur mit großem Aufwand ans Ziel kommen? In jedem Fall werden bei dem UCB-Service Schwächen in der Handhabbarkeit des Produkts aufgedeckt, die Nutzer im besten Fall nur ärgern, im schlimmsten Fall aber den wirtschaftlichen Erfolg der Firma beeinträchtigen können. „Zum Leistungsangebot gehört auch die Ausarbeitung von konkreten Optimierungsvorschlägen, die dem Hersteller eine nutzerfreundlichere Problemlösung gleich an die Hand geben“, sagt Geschäftsführerin Daniela Keßner.

Nicht nur Alltagsprodukten hat die KiU in den letzten Jahren in Sachen Usability geholfen, sondern auch kommerziellen Produkten wie Security-Management-Systemen oder kulturellen Produkten wie einem Debatten-Magazin. An ihren beiden Standorten, der TU Berlin und der TU Chemnitz, hat die KiU über 50 Usability-Projekte für kleine und mittelständische Betriebe durchgeführt.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dipl.-Psych. Daniela Keßner, Usability Consulting Berlin GmbH, Tel.: 030/314-2 52 87, E-Mail: daniela.kessner@ucberlin.net

Die Medieninformation zum Download:
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
„EIN-Blick für Journalisten“ – Serviceangebot der TU Berlin für Medienvertreter:
Forschungsgeschichten, Expertendienst, Ideenpool, Fotogalerien unter:
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Living: VDE-Institut entwickelt Cloud-basierte interoperable Testplattform
15.02.2017 | VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

nachricht Saarbrücker Informatiker machen „Augmented Reality“ fotorealistisch
15.02.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie