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Die beiden Partner einigten sich, Technologien für Next Generation Networks (NGN) und neuartige Service Plattformen zu entwickeln. Mit der angestrebten, offenen Dienstplattform können Netzbetreiber künftig multimediale Informations-, Telekommunikations- und Entertainment-Anwendungen entwickeln, die sich übergreifend auf Internet-, TV- und Mobilplattformen nutzen lassen.
"Wir wollen unsere bestehende Partnerschaft mit Fraunhofer FOKUS intensivieren, weil die von den Berliner Wissenschaftlern identifizierten und realisierten Technologien, von großer Bedeutung für die nächsten Generationen von Telekommunikations-Diensten sind", sagt Dr. Kou Miyake, Exective Director der NTT Information Sharing Laboratory Group.
"Die Lösungen von Fraunhofer FOKUS sind flexibel einsetzbar, arbeiten effizient und lassen sich an unsere Anforderungen für service-orientierte Kommunikations-Infrastrukturen anpassen." Mit den gemeinsamen Forschungsaktivitäten soll die Öffnung der Telekommunikationswelt in Japan für neue, auf NGN-Infrastrukturen basierenden Diensten vorangetrieben werden. Die Berliner unterstützen den japanischen Telekommunikationskonzern auch, indem eine offene Testumgebung geschaffen wird, durch die NTT bequem andere Forschungseinrichtungen in den Entwicklungsprozess neuer Dienste einbinden kann.
"Auf der Basis von innovativen Prototypen wollen wir die konvergente Nutzung von Web-, TV- und Mobilplattformen vorantreiben. Um personalisierte Kommunikationsdienste zu erschließen, entwickelt Fraunhofer FOKUS herstellerunabhängige und standardkonforme Technologien", sagt Professor Dr. Radu Popescu-Zeletin, Direktor von Fraunhofer FOKUS. "Dafür stehen wir Netzbetreibern wie NTT als neutraler Forschungspartner mit neuen Ideen und Lösungen zur Seite."
Kernstück der gemeinsamen Forschungsaktivitäten ist die Weiterentwicklung des Open SOA Telco Playground, einer von Fraunhofer FOKUS entwickelten Dienstarchitektur. Durch die serviceorientierte, offene Infrastruktur lassen sich bestehende Telekommunikationsnetze zu einer vielseitigen, internettauglichen Infrastruktur ausbauen. Auf diese Weise ist eine Integration von standardisierten Telekommunikations-diensten und Internetdiensten möglich. Mit der Dienstplattform können Teilnehmer aber auch miteinander kommunizieren - unabhängig davon, welchen Anbieter sie nutzen, ob sie gerade vor ihrem Computer oder Fernseher sitzen, oder ob sie mit Handy, Notebook oder Spielkonsole unterwegs sind.
Eva Sittig | Quelle: Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen: www.fokus.fraunhofer.de
www.ntt.co.jp/index_e.html
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