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Anhand industrieller Aufgabenstellungen wird an Ansätzen zur verbesserten technischen und semantischen Integration von Software-Werkzeugen und Datenmodellen geforscht.
Mit Hilfe von Automatisierungstechnik können Maschinen und Anlagen selbstständig und unabhängig vom Menschen betrieben werden. Moderne Automatisierungssysteme, wie zum Beispiel Produktionsanlagen oder Kraftwerke, sind hoch komplex und müssen zunehmend flexibel agieren können.
Optimierte Entwicklungsumgebung für moderne Automatisierungssysteme
Hersteller moderner Automatisierungssysteme sind mit mehreren Herausforderungen konfrontiert: Oft gibt es technische und semantische Brüche zwischen verschiedenen Software-Werkzeugen in der Entwicklung flexibler Automatisierungssysteme. Dies erschwert die korrekte und effiziente Kommunikation über Werkzeug- und Modellgrenzen hinweg und führt nicht nur zur Verzögerungen in der Entwicklung, sondern auch zu Risiken im Betrieb. Software-Werkzeuge unterschiedlicher Engineering Disziplinen müssen daher systematisch in den Entwicklungsprozess integriert werden. Ein weiteres wesentliches Kriterium ist die Integration von Kommunikationswerkzeugen, Entwicklungswerkzeugen und zeitgemäßen agilen Workflows, da Projektteams im Automatisierungsumfeld (aber auch in der "reinen" Software-Entwicklung) häufig an verschiedenen Standorten arbeiten.
Neues Christian Doppler Labor
Christian Doppler (CD) Labors ermöglichen den Brückenschlag zwischen Grundlagenforschung und industrieller Anwendung. CD-Labors werden an Universitäten oder außeruniversitären Forschungsinstitutionen für maximal sieben Jahre eingerichtet. Rund um eine(n) talentierte(n) meist jüngere(n) WissenschafterIn arbeitet eine Forschungsgruppe im Bereich anwendungsorientierter Grundlagenforschung an der Lösung industrieller Probleme.
Das neue CD-Labor "Software Engineering Integration für flexible Automatisierungssysteme" (SE-Flex-AS) wurde Anfang 2010 unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Stefan Biffl an der TU Wien eingerichtet. Partner dieses CD-Labors sind Institute der TU Wien in den Bereichen Softwaretechnik und Automatisierungstechnik sowie die Unternehmenspartner logi.cals und Certicon aus dem Anwendungsbereich der Entwicklung industrieller Automatisierungssysteme.
Anhand von industriellen Aufgabenstellungen werden Ansätze zur technischen und semantischen Integration von Software-Werkzeugen und Datenmodellen als Basis für neuartige Ansätze der Qualitätssicherung erforscht. Konkrete Forschungsszenarien im Rahmen des Qualitätsmanagements zur Sicherstellung der Produkt- und Projektqualität über mehrere Engineering Modelle und Werkzeuge hinweg sind die Versionierung von Engineering Modellen, sowie der "End-to-End Test" vom Sensor im Feld bis zur Software-Variable.
Wesentliches Ergebnis dieser Forschung ist der "Engineering Service Bus" (EngSB). Der EngSB ist eine eine technische Integrationsplattform für Software-Werkzeuge, der für WissenschafterInnen und PraktikerInnen als Open Source Software zur Verfügung gestellt wird. Aufgabe des EngSB ist, das Design und die Implementierung von Workflows innerhalb eines Entwicklerteams zu vereinfachen. Mit Hilfe des EngSB können Entwicklerteams selbst integrierte Workflows zwischen unterschiedlichen Tools flexibel aufsetzen und selbst optimieren.
Feierliche Eröffnung
Das Christian Doppler Labor "Software Engineering Integration für flexible Automatisierungssysteme" wird am Montag, 12. April 2010 um 17:00 s.t. im Boeckl-Saal (TU Wien Hauptgebäude, 1040 Wien, Karlsplatz 13, 1. Stock) eröffnet.
Wir bitten um Ihre Anmeldung per e-mail an Barbara.Schuhmacher@tuwien.ac.at bis 8.4.2010.
Links:
CD Labor SE-Flex-AS: http://cdl.ifs.tuwien.ac.at
Christian Doppler-Forschungsgesellschaft: http://www.cdg.ac.at
Prof. Dr. Stefan Biffl: http://qse.ifs.tuwien.ac.at/~biffl/
Fakultät für Informatik der TU Wien: http://www.informatik.tuwien.ac.at
Open Engineering Service Bus Project: http://openengsb.org/
logi.cals: http://www.logicals.com/
Certicon a.s.: http://www.certicon.cz/
Fotodownload:
Portrait Stefan Biffl: http://qse.ifs.tuwien.ac.at/publication/Stefan_Biffl_Portrait_Color_Print.jpg
Rückfragehinweis:
Ao.Univ.Prof. DI Mag. Dr.
Stefan Biffl
Technische Universität Wien
Institut für Softwaretechnik
und Interaktive Systeme
Favoritenstr. 9-11, 1040 Wien
T: +43 (1) 58801 - 188 10
M: +43 (0)699 1271 0912
E: stefan.biffl@tuwien.ac.at
AussenderIn:
Technische Universität Wien
Zentrum für Koordination &
Kommunikation der
Fakultät für Informatik
Mag. (FH) Virginia Mesicek
Favoritenstr. 9-11/195, 1040 Wien
T: +43-1-58801-19568
E: virginia.mesicek@tuwien.ac.at
Werner Sommer | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.tuwien.ac.at
Weitere Berichte zu: Aufgabenstellungen > Automatisierungssystem > Automatisierungssysteme > CD-Labor > Doppler radar systems > EngSB > Entwicklungsumgebung > Ferchau Engineering > SE-Flex-AS > Software-Werkzeug > Werkzeug
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Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
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