Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer „CRM-Navigator“ bildet Prozesse im Bereich Kundenmanagement ab

30.08.2010
Wer im Dschungel von Kundeninteressen, Vorlieben und spezifischen Bedürfnissen die Orientierung bewahren will, braucht einen zuverlässigen Navigator, der bei der Optimierung der Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden hilft.

„In zahlreichen Praxisprojekten und Unternehmenseinsätzen haben wir wiederholt festgestellt, dass Unternehmen daran scheitern, langfristig profitable Kundenbeziehungen herzustellen", berichtet Prof. Christian Gündling von der Jade Hochschule am Studiendort Wilhelmshaven.

Prof. Christian Gündling und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Rico Meiner vom Fachbereich Management, Information und Technologie arbeiten an der Software «CRM-Navigator». Dieser hilft kleinen und mittelständischen Unternehmen, Prozesse im Bereich Kundenmanagement abzubilden. Zudem gibt es Tools, um das eigene Unternehmen beispielsweise auf Schwächen und Stärken zu durchleuchten.

„Wir wollen die Kompetenzen der Hochschulen, IT-Entwickler und der Unternehmen in einer «open source» Community bündeln und so innovative, wirklich praxistaugliche Lösungen für die Reorganisation der Beziehungen zwischen Kunden und Unternehmen entwickeln“, so Gündling.

Ziel ist es, profitable Kundenbeziehungen zu entwickeln. Um das zu erreichen, benötigen die Unternehmen verschiedene Marketing-, Service- und Vertriebsinstrumente. Diese Instrumente ermöglichen es, die aktuellen Wünsche und Bedürfnisse der Kunden festzustellen und mit ihnen zu kommunizieren. Die Apps des CRM-Navigators funktionieren hierbei wie die Karten eines Navigationsgerätes und ermöglichen diesen Dialog.

„Ein Navigationsgerät besteht klassischerweise aus einer Hardware, Software und Kartenmaterial. Ähnlich ist auch unser CRM-Navigator aufgebaut. Die Software besteht heute aus der Kundendatenbank und der Prozessbibliothek. Viele Navigationsgeräte lassen sich heutzutage um zusätzliche Funktionen erweitern. Auch die Software des CRM-Navigators lässt sich in Zukunft ausbauen, z. B. um eine Fakturierungslösung oder eine Produktdatenbank“, erläutert Rico Meiner.

Hinzu kommt die hohe Nutzerfreundlichkeit des Navigators. „Man muss keine Spezialkenntnisse mitbringen, um ihn bedienen zu können“, versichert Christian Gündling. Das Programm ist kostenlos und das Einzige seiner Art auf dem Markt. Jedes interessierte Unternehmen kann sich unter www.crm-navigator.de die Software herunterladen und nutzen. Kleine Videofilme zeigen, wie die Nutzung funktioniert. „Wir stehen außerdem für Fragen jederzeit zur Verfügung“, fügt Gündling hinzu.

Die Mitarbeiter eines Unternehmens, das den CRM-Navigator nutzt, bekommen automatisch durch ihn klare Arbeitsanweisungen. Es müssen also keine zeitaufwändigen Treffen stattfinden, um Kundenstrukturen zu durchleuchten. Von diesem Projekt profitieren auch die Studierenden der Jade Hochschule, die über spezielle Fragestellungen Arbeiten schreiben und auf Wunsch eng mit Unternehmen kooperieren können.

An der Weiterentwicklung des CRM-Navigators kann sich jedes Unternehmen, jede Institution und jeder Entwickler beteiligen. Weil der Aufwand für die Entwicklung geteilt wird, kann jeder von den geleisteten Arbeiten anderer profitieren. Die Entwicklungen kann der Nutzer selbst vornehmen oder in Auftrag geben. Wichtig ist nur, dass die Veränderungen anschließend allen Nutzern kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Kontakt:
Tel. 04421-985-2447

Anke Westwood | idw
Weitere Informationen:
http://www.jade-hs.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Brain-Computer-Interface: Wenn der Computer uns intuitiv versteht
18.01.2017 | Technische Universität Berlin

nachricht »Lernlabor Cybersicherheit« startet in Weiden i. d. Oberpfalz
12.01.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie der Nordatlantik zum Wärmepirat wurde

23.01.2017 | Geowissenschaften

Immunabwehr ohne Kollateralschaden

23.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie