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Neue Technologien frühzeitig erkennen

02.02.2015

Mit dem Forschungsprojekt »syncTech« den Technologievorsprung sichern: Für die frühzeitige Identifikation von Potenzialen neuer Technologien sehen sich Unternehmen mit einer wachsenden Menge an Informationen konfrontiert. Neue intelligente Softwarelösungen zur Technologieidentifikation, innovative Bewertungsmethoden und deren organisatorische Implementierung helfen Unternehmen, die relevanten Informationen effizient in Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen.

Technologische Trends frühzeitig zu erkennen, schafft einen essenziellen Wettbewerbsvorteil. Technologieorientierte Unternehmen haben jedoch die Herausforderung zu meistern, aus der stets zunehmenden Flut an Informationen die für sie zukunftsrelevanten herauszufiltern, um die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen.

Mit semantischen Softwarelösungen zur automatisierten Informationsgewinnung

Um die verfügbaren Informationen über Technologien aus verschiedensten Quellen zu bewältigen, wurden im Forschungsprojekt »syncTech« neue intelligente Softwarelösungen entwickelt. Diese semantischen Recherche- und Speichertools helfen, neue Technologien zu identifizieren und bereits bekannte zu beobachten.

So ermöglichen sie dem Anwender, automatisiert aktuelle Neuigkeiten zu erhalten, kollaborativ zu bewerten und strukturiert abzuspeichern. Um das Anwendungspotenzial und den technologischen Reifegrad der identifizierten Technologien zu bewerten, wurden innovative Methoden entwickelt, welche die spezifischen Unternehmens- und Marktbedingungen individuell berücksichtigen.

Das wirkliche Potenzial dieser neuen Werkzeuge und Methoden können Unternehmen jedoch erst durch eine organisatorische Verankerung von Aufgaben und Verantwortungen ausschöpfen. Dafür wurde das Rollenkonzept des »Technologiepaten« entwickelt, welcher für zugewiesene Technologiedomänen zum internen Experten wird und entscheidungsrelevante Technologieinformationen im Unternehmen kommuniziert.

Erfolgreiche Evaluation in innovativen Unternehmen

Unterschiedlichste Unternehmen wie Eisenmann, Festo, Kärcher und Schnaithmann haben die im Forschungsprojekt »syncTech« entwickelten Lösungen bereits erfolgreich in der Praxis eingesetzt. Hier wurde auch deutlich, wie wichtig es ist, ein Bewusstsein für die Notwendigkeit zu schaffen, die Identifikation, Bewertung und Beobachtung von Technologien nachhaltig zu implementieren.

Auf dem Forum »Technologievorsprung sichern« am 24. April 2015 in Stuttgart stellen Experten des Fraunhofer IAO Lösungen aus dem Projekt »syncTech« vor. Anschließend geben Vertreter der genannten Unternehmen einen Einblick in ihre Erfahrungen aus der Praxis.

Kontakt:

Markus Korell
Technologiemanagement
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart, Germany
Telefon +49 711 970-2238
E-Mail: markus.korell@iao.fraunhofer.de

Weitere Informationen:

http://www.iao.fraunhofer.de/vk278.html Praxisvorträge im Forum: »Technologievorsprung sichern« am 24. April 2015 in Stuttgart

Juliane Segedi | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

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