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Neue Möglichkeiten für praxisnahe Lehre und angewandte Forschung auf dem Gebiet der funkgestützten Navigation und Kommunikation

28.10.2009
Abkürzungen wie GPS, GSM oder UMTS stehen für funkbasierte Telekommunikationslösungen.

Solche und weitere Systeme können demnächst an der Technischen Hochschule Wildau für die Ausbildung von Telematikingenieuren sowie bei der angewandten Forschung und Entwicklung in der Luftfahrtregion Berlin-Brandenburg verstärkt eingesetzt werden.

Am 4. November 2009 wird um 14.00 Uhr an der Halle 14 eine hoch moderne Antennenanlage offiziell in Betrieb genommen, die sowohl Signale von Satelliten als auch terrestrische Signale für Ortungs- und Kommunikationszwecke empfängt und diese zu Lehr- und Forschungszwecken in die Telematiklabore innerhalb des Gebäudes weiterleitet.

Bisher konnten externe Signale von Satelliten oder Mobilfunkantennen aufgrund der baulichen Bedingungen in den Telematiklaboren nur eingeschränkt oder überhaupt nicht empfangen werden. Die neue Antennenanlage ermöglicht es nunmehr, jederzeit online zu sein. Zudem können Tests und Vorführungen jetzt weitgehend wetterunabhängig durchgeführt werden.

Mit der Antennenanlage, bei deren Installation an der historischen Industriehalle auch die Belange des Denkmalschutzes zu berücksichtigen waren, werden im Lehr- und Forschungsbereich Telematik unter anderem neue Konzepte zur Verbindung von Funknavigation und Kommunikation unter Laborbedingungen entwickelt, optimiert und dann real erprobt.

Dabei geht es zum Beispiel um innovative Signalverarbeitungs- und Darstellungskonzepte für die Flugnavigation. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die exakte Lagebestimmung im Raum, die für die Flugsicherheit unerlässlich ist.

Bernd Schlütter | idw
Weitere Informationen:
http://www.th-wildau.de

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