Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Ideen für intelligente Mobilität

15.01.2015

DFKI ist Partner des Volkswagen Data Lab

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) ist Partner des neu gegründeten Volkswagen Data Lab in München. In enger Zusammenarbeit sollen dort innovative IT-Lösungen zu den Themen Big Data sowie Internet der Dinge entwickelt werden.

Neben der Entwicklung neuartiger Daten-Analysemethoden liegt ein Schwerpunkt auf der Vernetzung des Kunden und seines Autos mit seiner Umwelt, dem sogenannten Smart Environment. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Entwicklung neuer IT-Services ein.

„Das DFKI und Volkswagen erforschen gemeinsam Möglichkeiten für den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologie im vernetzten urbanen Umfeld. Damit bringen wir neue Ideen wortwörtlich auf die Straße“, sagt Prof. Dr. Paul Lukowicz, Leiter des DFKI SmartCity Living Lab in Kaiserslautern und Wissenschaftlicher Direktor des Forschungsbereichs Eingebettete Intelligenz am DFKI.

Im Umfeld des Fahrers gebe es ebenso zahlreiche Datenquellen, aus denen sich mit intelligenten Analysesystemen zukunftsweisende Mobilitätslösungen gestalten ließen, wie im Fahrzeug selbst. „Social Big Data ist dabei gleichermaßen ein Thema, wie Sensorsysteme zur Gewinnung von Fahrerdaten“, so Lukowicz weiter.

Cornelia Schaurecker, Leiterin des Volkswagen Data Lab, sagt: „Im Fokus stehen Innovationen zu den Themen Big Data und Connectivity. Dazu leistet die Kooperation mit dem DFKI einen wertvollen Beitrag!“

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster, Wissenschaftlicher Leiter und Vorsitzender der Geschäftsführung des DFKI ergänzt: „Das DFKI ist in allen Forschungsnetzen wie der BIG Data Value PPP der EU, dem Berlin BIG Data Center des BMBF und dem Smart Data Innovation Lab in Karlsruhe als Gründungspartner beteiligt und wir freuen uns sehr, nun mit dem Volkswagen Data Lab einen weiteren sehr wichtigen industriellen Partner zur Anwendung unserer Technologien in konkreten Anwendungen für Smart Services im Bereich der Mobilität gewonnen zu haben.“

Neben dem DFKI gehören unter anderem die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Universität St. Gallen, führende Big Data-Unternehmen und aufstrebende Start-ups zum Partnernetzwerk des Volkswagen Data Lab.

Kontakt

Prof. Dr. Paul Lukowicz
Forschungsbereich Eingebettete Intelligenz
SmartCity Living Lab
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
Tel.: 0631 20575 4000
E-Mail: ei-info@dfki.de

Pressekontakt

Christian Heyer
Unternehmenskommunikation Kaiserslautern
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
Tel.: 0631 20575 1710
E-Mail: uk-kl@dfki.de

Weitere Informationen:

http://www.dfki.de Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
http://www.dfki.de/web/living-labs-de/index_html/SmartCity-Living-Lab DFKI SmartCity Living Lab
http://www.volkswagenag.com/content/vwcorp/info_center/de/news/2014/11/data.html Pressemitteilung Volkswagen Data Lab

Christian Heyer | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Mehrkernprozessoren für Mobilität und Industrie 4.0
07.12.2016 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Wenn das Handy heimlich zuhört: Abwehr ungewollten Audiotrackings durch akustische Cookies
07.12.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Herz-Bindegewebe unter Strom

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Eine Extra-Sekunde zum neuen Jahr

08.12.2016 | Physik Astronomie

Wenn der Fluss krank ist – Fachseminar zu Gewässerökologie und Gewässerschutz

08.12.2016 | Seminare Workshops