Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Cloud-Dienste vereinfachen Simulationen für den Mittelstand

23.10.2013
Fraunhofer SCAI beteiligt sich am von der Europäischen Kommission geförderten Projekt Fortissimo

Das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI forscht gemeinsam mit 46 Partnern im neuen Projekt Fortissimo (Factories of the Future Resources, Technology, Infrastructure and Services for Simulation and Modeling).

Das Projekt zielt darauf, mit Hilfe von Simulationsdiensten, die auf leistungsstarken Cloud-Infrastrukturen basieren, kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) zu unterstützen und weltweit wettbewerbsfähiger zu machen. Das Fraunhofer-Institut SCAI beteiligt sich im Projekt an zwei Teilvorhaben.

»Multiphysikalische Simulation in der Cloud«

Die SCAI-Abteilung Simulationsanwendungen arbeitet im Bereich »Multiphysikalische Simulation in der Cloud« daran, einfach zu bedienende und bezahlbare Simulationslösungen für den Mittelstand zu entwickeln. Die Firmen können in einer Cloud-Umgebung auf Anwendungen und Dienste zugreifen, die auf Höchstleistungsrechnern (HPC) ausgeführt werden.

Dazu gehören verschiedene Simulationscodes, eine Codekopplungs-Umgebung – Fraunhofer SCAI hat hierzu die Software MpCCI entwickelt – und Tutorien. Simulationslösungen unterstützen in vielen Bereichen die Entwicklung und Verbesserung von technischen Produkten. Schwerpunkt in diesem Projekt sind gekoppelte, elektrothermische Berechnungen für Transformatoren, Elektromotoren und Schaltanlagen.

»Lizenzmanagement in der Cloud«

Die Forschungsgruppe Grid- und Cloud-Middleware der SCAI-Abteilung Bioinformatik bringt ihre Software elasticLM in das Projekt Fortissimo mit ein. Die Software ist ein innovatives Werkzeug, um Softwarelizenzen zu erzeugen und zu verwalten. Im Projekt entwickelt SCAI mit den Partnern Gompute (Schweden), KE-works (Niederlande) und Noesis (Belgien) einen One-Stop-Shop für kleine und mittlere Unternehmen. Softwarehäuser bieten den KMUs in diesem One-Stop-Shop Zugriff auf Cloud Infrastruktur, Simulationsanwendungen und benötigte Softwarelizenzen aus einer Hand.

Das Spin-off-Unternehmen des Fraunhofer SCAI, die scapos AG, leitet das Projekt Fortissimo gemeinsam mit der Universität Edinburgh.

Fortissimo wird von der Europäischen Kommission gefördert und hat eine Laufzeit von drei Jahren – von Juli 2013 bis Juni 2016.

Kontakt:
Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI
Marketing und Kommunikation (MuK)
Schloss Birlinghoven
53754 Sankt Augustin
Telefon +49 2241 14-2935, Fax +49 2241 144-2935

Michael Krapp | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.mpcci.de
http://www.fortissimo-project.eu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Sicheres Bezahlen ohne Datenspur
17.10.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Saarbrücker Forscher erstellen digitale Objekte aus unvollständigen 3-D-Daten
12.10.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik