Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Apps von Studierenden sollen das WG-Leben vereinfachen

25.08.2014

Die „MateApps“ sind ab sofort online. Komplizierte Abrechnungen der WG-, Party- oder Urlaubskasse gehören damit der Vergangenheit an

Die Idee kam ihnen im gemeinsamen Urlaub: Während sie sich mit der Abrechnung quälten, fragten sich die beiden Wirtschaftswissenschafts-Studenten der Universität Witten/Herdecke (UW/H), Dennis Ortmann und Niklas Priddat, ob dieser Prozess nicht zu vereinfachen sei.


Niklas Priddat, Dennis Ortmann, David Reher und Patrick Schramowski (v.l.)

MateApps

Herausgekommen sind dabei die „MateApps“. Die digitale WG-Kasse „FlatMate“ zum Beispiel, die ab sofort online verfügbar ist, vereinfacht das Thema Finanzen radikal. „Und sie ist kostenlos und wird es auch bleiben“, verspricht Dennis Ortmann. „Bei der Entwicklung haben wir uns an unseren eigenen Bedürfnissen und Interessen orientiert. Ziel ist es, das WG-Leben unkomplizierter zu gestalten. Bei uns funktioniert das schon ziemlich gut.“

Nach „FlatMate“ werden Ende Oktober zudem die aus den gemeinsamen Urlaubserlebnissen entstandene App „TravelMate“, die dank des integrierten Währungsrechners die Urlaubsabrechnung stark vereinfacht, sowie auch „BestMate“ verfügbar sein. Diese Anwendung ermöglicht die gerechte Verteilung der Ausgaben bei großen Veranstaltungen. So fällt etwa bei Grillfesten oder Partys organisatorischer Aufwand weg. „Unser Konzept dabei ist die radikale Vereinfachung“, erläutert Niklas Priddat.

„Wir verzichten bewusst auf unnötige Spielereien und versuchen, immer sachlich und zielorientiert zu bleiben.“ Dazu legen Nutzer die Gruppenteilnehmer fest, die dann jeweils berechtigt sind, Ausgaben einzugeben und zu bestimmen, wer von welcher Ausgabe profitiert hat und sich stets alle Ausgaben anzuschauen.

Die jeweiligen Guthaben werden an die Teilnehmer kommuniziert und können auch jederzeit abgerufen werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Ausgaben in Kategorien zu unterteilen und detaillierte Berichte zu erstellen. Niklas Priddat: „Mit den MateApps möchten wir helfen, alltägliche Schwierigkeiten zu lösen, so dass mehr Zeit bleibt für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.“

Umgesetzt haben die beiden UW/H-Studenten ihre Apps zusammen mit Patrick Schramowski und David Reher, die an der TU Dortmund Informatik studieren. Unterstützt wird das Projekt vom Entrepreneurship Zentrum Witten (EZW) der Uni Witten/Herdecke.

„Ziel des EZW ist es, im Ruhrgebiet die Voraussetzungen zu schaffen, um innovationsorientierte Unternehmensgründungen wie MateApps zu erleichtern und ihre Erfolgsaussichten zu erhöhen“, erläutert EZW-Geschäftsführer Dr. Thilo Pukall. „Dazu arbeiten wir nicht nur mit anderen Hochschulen und Startups eng zusammen, sondern auch mit großen und mittelgroßen Unternehmen, Investoren sowie Inkubatoren. Das MateApp-Projekt lebt diese Kooperation und ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich Kompetenzen aus verschiedenen Ruhrgebiets-Universitäten ergänzen können. Das wir dieses interessante Projekt fördern und unterstützen, war deshalb für uns von Anfang an klar. Damit hoffen wir auch, weitere kreative Köpfe zur Gründung eines Startups zu animieren.“

Wer die MateApps-Gründer persönlich kennenlernen möchte oder aber mit dem Gedanken der Gründung eines eigenen Unternehmens aus dem Hochschulkontext spielt, kann am 11. September in die Universität Witten/Herdecke kommen.

Dann treffen sich Gründer und Gründungsinteressierte, Unternehmer, Investoren und Manager zur ersten Startup-Konferenz in Witten, um sich über Gründungen im regionalen und interdisziplinären Kontext zu informieren, von der Innovationskraft von Startups zu profitieren, unternehmerische Initiativen, Mitunternehmertum und Intrapreneurship in ihren Unternehmen zu stärken oder mit Startups zu kooperieren. Der Eintritt ist frei, lediglich eine Anmeldung ist erforderlich (www.ezw.de/event).

Weitere Informationen:
- zu den MateApps: www.mate-apps.com  (der MediaKit ist verfügbar unter www.mate-apps.com/press )
- zur Startup-Konferenz: www.ezw.de/event

Kontakt: Die Handynummern der MateApp-Gründer erhalten interessierte Journalisten in der Pressestelle der UW/H unter 02302 / 926-946 oder -805

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1983 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.825 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Jan Vestweber | Universität Witten/Herdecke

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Erster Modularer Supercomputer weltweit geht am Forschungszentrum Jülich in Betrieb
14.11.2017 | Forschungszentrum Jülich GmbH

nachricht Online-Computerspiele verändern das Gehirn
09.11.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte