Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit kleinen Computern Großes bewegen

30.09.2014

 

Forschungsgruppe der HTWK Leipzig beginnt ab Oktober 2014 Transferprojekt für embedded-System-Lösungen – Fokus liegt auf dem Bereich Medizintechnik

Die Forschungsgruppe "Laboratory for Biosignal Processing" (LaBP) am Forschungszentrum der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) wird ab Oktober 2014 gezielt den Transfer ihrer Forschungsergebnisse in die lokale Wirtschaft vorantreiben.


Projektleiter Gerold Bausch (mitte) will den Transfer von innovativen embedded-System-Lösungen in die Wirtschaft vorantreiben. (Foto: Johannes Ernst)

Die Gruppe entwickelt bereits seit einigen Jahren erfolgreich embedded-System-Lösungen (Mikrocomputer) und Softwarelösungen für die Medizingerätetechnik. Das Transfer-Projekt wird von der Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer gefördert, beginnt am 1. Oktober 2014 und läuft 5 Jahre.

"Immer mehr Geräte in der Medizintechnik, aber auch in allen anderen Branchen, enthalten eingebettete Systeme, also in das Gerät eingebettete Mikrocomputer mit speziellen Mess- und Analyseaufgaben. Dies ist Teil des 'Megatrends IT' und Teil der Entwicklung hin zu mehr automatisierten Lösungen anstelle von aufwändiger und fehleranfälliger manueller Arbeit", so Dr.-Ing. Gerold Bausch von LaBP, der zukünftige Leiter des neuen Projekts.

"Unsere bisherigen Forschungsergebnisse im Bereich Elektronik und Softwarekomponenten wollen wir nun gezielt wirtschaftlich verwerten und mit Partnern neue Ideen umsetzen." Daher werden die Arbeitsschwerpunkte in dem neuen Transferprojekt etwa die Beratung von regionalen Unternehmen zur Anwendung von embedded Systemen, aber auch die Initiierung gemeinsamer Entwicklungsprojekte in diesem Bereich sein.

Auch technische Beratungsleistungen wie Konzepterstellung, Machbarkeitsanalysen oder Marktrecherchen gehören dazu. Dr. Bausch: "Unsere Gruppe verfügt über ein langjährig gewachsenes, wissenschaftlich basiertes und anwendungsfähiges Know-how: Das bietet unseren Kooperationspartnern die Chance, innovative Produkte zu entwickeln und damit wirtschaftlich erfolgreich zu sein."

Die Forschungsgruppe "Laboratory for Biosignal Processing" (LaBP) Die Forschungsgruppe "Laboratory for Biosignal Processing" (LaBP) entwickelt und realisiert technische Lösungen für Anwendungen in der Medizin und Biomedizin von der Idee bis zur Nullserie. Die Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Eingebettete Systeme, Elektronik, Sensorikkomponenten, Signalverarbeitung sowie Algorithmen- und Softwareentwicklung. Die Gruppe besteht aus Elektroingenieuren und Informatikern. Weitere Informationen: www.labp.htwk-leipzig.de

Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Gerold Bausch

Laboratory for Biosignal Processing (LaBP) an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Tel. 0341 3076 3103, E-Mail: gerold.bausch@htwk-leipzig.de

Dr. Stephan Thomas | HTWK Leipzig

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Störungsfreie Kommunikation für die Fabriken von morgen
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie