Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein Mini-Helikopter mit 4 Propellern lässt sich mit einem iPhone steuern

09.09.2010
Die französische Firma Parrot [1] hat am 18. August ein neues Produkt auf den Markt gebracht. Es handelt sich um einen Mini-Helikopter, der sich mit einem iPhone, iPod Touch oder iPad steuern lässt.

Die sogenannte AR.Drone ist von 4 motorisierten Propellern (deshalb auch Quadcopter genannt) umgeben und wurde mit zwei kleinen Kameras ausgestattet.


Der Flugroboter AR.Drone © Parrot

Die erste Kamera, die unter der Struktur befestigt ist, misst die Geschwindigkeit des Quadcopters und ermöglicht Schwebeflüge, während die zweite Kamera, an der Vorderseite des Flugroboters, ein Live-Video an das iPhone sendet und streamt. Das Gerät sieht all das, was ein Spieler sehen würde, der als Pilot im Cockpit sitzt. Die Bilder werden in Echtzeit drahtlos an den Spieler weitergeleitet. Die Verbindung zwischen dem Helikopter und dem mobilen Gerät des Nutzers wird durch eine Wi-Fi Verbindung ermöglicht.

Die Steuerung des Flugroboters ist dadurch sehr einfach. Der Spieler berührt mit dem Daumen das Display und ein Steuerungsknopf erscheint darunter. Der Beschleunigungssensor des iPod touch/iPhone erkennt die jeweilige Bewegung des Spielers und die Parrot AR.Drone bewegt sich vorwärts, rückwärts oder seitwärts - abhängig von der Neigung des iPod Touch/iPhone. Ein weiterer Steuerungsknopf auf der rechten Seite des iPod Touch/iPhone-Displays ermöglicht es, die AR.Drone Aktionen wie Steigen, Sinken oder Rotieren ausführen zu lassen.

Eine Hülle schützt die Propeller des Gerätes, falls es auf Hindernisse stoßen sollte. Der Gründer und Leiter von Parrot, Henri Seydoux, erklärt: "Seit 4 Jahren entwickeln wir drahtlose Konzepte für Video-Spiele. Unser erstes Projekt war ein Bluetooth-Rennwagen. Wir haben es geschafft, aber ich war nicht zufrieden. Es musste fliegen! Und so kam ich auf die Idee mit dem Quadkopter."

Das Projekt AR.Drone wurde als offene Entwicklungsplattform konzipiert. Ein Software Development Kit (SDK) ist jetzt für alle Entwickler verfügbar, die Spiele für die AR.Drone erstellen wollen. Drei Spiele können bereits vom App Store heruntergeladen werden.

Weitere Informationen über die AR.Drone finden Sie unter: www.ardrone.com

[1] Internetseite der Firma Parrot: (auf Deutsch) http://www.parrot.com/de Quelle: "L'AR.Drone de Parrot atterrit en France mercredi", Artikel von der Webseite "www.commentcamarche.net" - 15.08.2010 http://www.commentcamarche.net/news/5852759-l-ar-drone-de-parrot-atterrit-en-france-mercredi

Redakteur: Philippe Rault, philippe.rault@diplomatie.gouv.fr

Philippe Rault | Wissenschaft-Frankreich
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-frankreich.de
http://www.ardrone.com
http://www.parrot.com/de

Weitere Berichte zu: Drone Flugroboter Mini-Helikopter Parrot Propeller Quadcopter Steuerungsknopf

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht »Lernlabor Cybersicherheit« startet in Weiden i. d. Oberpfalz
12.01.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht Klick-Tagebuch: App-Projekt der HdM erlaubt neuen Ansatz in Entwicklungsforschung
11.01.2017 | Hochschule der Medien Stuttgart

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie